Logo und Motto der Gemeinde Rommerskirchen
Startseite » Pressemitteilung » 2021 gibt es kein „richtiges“ Schützenfest mehr – Bei der St. Sebastianus-Bruderschaft Frixheim fand jetzt ein stark reduzierter Festakt statt

Grünpflege und Mängelmelder

Rommerskirchen, den 16.07.2021

Auch wenn die Corona-Lockerungen auf Landesebene es theoretisch möglich gemacht hätten, ein regelrechtes Schützenfest wird es in Rommerskirchen auch in diesem Jahr nicht geben. Dies stellten die Vorsitzenden der Schützenvereine- und bruderschaften jetzt beim jüngsten Zoom-Treffen mit Bürgermeister Dr. Martin Mertens klar.
Einmal abgesehen davon, dass es organisatorisch kaum möglich ist, jetzt noch für September und August „richtige“ Schützenfeste zu organisieren, wollen die Verantwortlichen mit Blick auf wieder steigende Infektionszahlen Vorsicht wal-ten lassen. Für Martin Mertens ein überaus erfreuliches Ergebnis: „Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Schützen setzt sich glücklicherweise auch in der hoffent-lich bald endenden Corona-Krise fort“, kommentiert der Bürgermeister die Gesprächsrunde.
In Zeiten vor Corona wäre im Juli bei der St. Sebastianus-Bruderschaft Frixheim die erste Hälfte der Schützenfest –Saison am Gillbach zu Ende gegangen. Nachdem 2020 überhaupt nicht gefeiert werden konnte, sind die Vereine in-zwischen dazu übergegangen, anstelle des Schützenfests zumindest Zeremonien in kleinerem Rahmen abzuhalten. Was auch für die Frixheimer Bruderschaft gilt, die auf dem Festplatz an der Ecke von Dorfstraße und Frixheimer Straße einen Gottesdienst feierte, ehe es zur Kranzniederlegung am Wegekreuz des so genannten „Partisanen-Ecks“ kam.
Die heilige Messe, an der neben knapp 50 Schützen und an-dere Gäste auch Martin Mertens teilnahm, zelebrierte Kaplan Roji Mathew. Der seit 2019 das Seelsorgeteam des katholischen Sendungsraums Grevenbroich/Rommerskirchen verstärkende Geistliche erlebte damit „seine erste Schützenmesse überhaupt“, wie der Frixheimer Präsident Matthias Schlömer verriet. Den musikalischen Part hatte bei der Fei-erstunde das Tambourcorps Unitas übernommen.
Wie bei einem „richtigen“ Schützenfest auch, fand der niedergelegte Kranz nach dem offiziellen Abschluss der Feier auch seinen eigentlichen Bestimmungsort und wurde in die Kapelle an der B 477 gebracht.