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Vom Damm, auf den Damm

Es gibt die großen Projekte, die in der Gemeindeverwaltung mit Blick auf Zukunft gestaltet werden. Und über die viel diskutiert wird. Daneben findet aber auch viel Arbeit und Engagement mit kleineren Projekten in allen Ortsteilen statt. Oft Dinge, die den Einwohnern vor Ort sehr am Herzen liegen. Bauhof, Tiefbauamt, aber zum Beispiel auch das Jugendamt leisten hier – oft ganz im Stillen – hervorragende Arbeit. Hier eine kurze Bilanz für Anstel.

Martin Bender vom Tiefbauamt der Gemeinde weist auf ein inzwischen abgeschlossenes Projekt hin: Im Bereich des „Historischen Bahndamms“ konnte eine Querungshilfe angelegt werden, die Fußgängern und vor allem auch Radfahrern mehr Sicherheit bieten soll, wenn diese von dem einen zum anderen Teil dieses tollen Stücks Natur wechseln wollen.

Noch in diesem Jahr sollen rund 5.000 Quadratmeter im Bereich des ehemaligen Hohlweges zwischen Frixheim und Anstel naturnah gestaltet werden (wir berichteten). Die Fläche soll, vom bestehenden Buschwerk aus, an den Rändern mit jeweils halbhohen Büschen eingegrenzt werden. In der Mitte soll ein Blühstreifen für viel Insektenaktivität sorgen. Für Hase, Fasan und Rebhuhn soll so ein sicherer Unterschlupf mit Wassertränke entstehen, der den ökologischen Wert insbesondere für Bodenbrüter deutlich erhöht, indem er die Unruhe durch Spaziergänger, Hunde sowie zum Beispiel durch Befahren mit landwirtschaftlichen Maschinen deutlich reduziert.

Marcel Momburg, für die Bauhofleitung verantwortlich, merkt an, dass die Ansteler Bäume einer genauen Prüfung unterzogen wurden. Wie auch in anderen Ortsteilen musste hierbei festgestellt werden, dass Klimawandel und extreme Trockenheit deutliche Spuren hinterlassen haben. In den kommenden Wochen und Monaten sind daher vielfältige baumpflegerische Maßnahmen notwendig.