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Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert tritt zum Jahresende in den Ruhestand

23.12.2025 | Pressemitteilung

Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert tritt zum Jahresende in den Ruhestand

Rommerskirchen Verabschiedet hat sich Rudolf Reimert im Rathaus schon vergangene Woche, zum Jahresende tritt der Jahrzehnte lang amtierende Tiefbauamtsleiter offiziell in den Ruhestand.

Nachdem er zunächst sieben Jahre im damaligen Dormagener Bayerwerk tätig war, sattelte der eingefleischte Eckumer 1985 beruflich um: Nach der Ausbildung bei der Stadt Neuss war er auch dort im Tiefbauamt tätig und machte sich im Bereich der Stadtreinigung mit allen Finessen der kalkulatorischen Verzinsung vertraut – damals noch fernab jedweder Digitalisierung eine Aufgabe, die sich insbesondere durch besonders große Monotonie auszeichnete.

Durch einen Bekannten erfuhr Reimert, dass in Rommerskirchen eine Stelle im Tiefbauamt frei sei und so begann 1991 seine fast 35-jährige Ära als dessen Leiter. Als solcher wurde er zu einer Institution im Rathaus, wobei in seine Amtszeit viele Neuerungen fielen.  Nur zwei Beispiele aus der jüngeren und jüngsten Vergangenheit: Im Sommer 2024 würdigte das Bündnis „Kommunen für die biologische Vielfalt“ mit dem Label „Stadt-Grün naturnah“ Die Gemeinde wurde gemeinsam mit vier anderen Kommunen erstmals ausgezeichnet und erhielt angesichts von 770 Wertungspunkten das Label in Silber.

Rudolf Reimert, als Tiefbauamtsleiter auch für den Bereich Ökologie zuständig, reiste konnte die begehrte Auszeichnung in Darmstadt entgegennehmen, wo im Jagdschloss Kranichstein die Zertifizierung  unter dem Motto „Points of Insects – Refugien für Insekten“ stattfand.

2004 war die Gemeinde als erste NRW-Kommune überhaupt als „fahrradfreundliche Gemeinde“ eingestuft worden. Rudolf Reimert spielte angesichts des forcierten Ausbaus des Radwegesystems der Gemeinde hier ebenso eine maßgebliche Rolle wie bei der Erneuerung des Zertifikats 2011, 2018 und zuletzt Anfang Dezember, als eine Auswahlkommission Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) Rommerskirchen wiederum  mit einer entsprechenden Urkunde ausstattete.

„Ich danke Rudolf Reimert für sein langjähriges Engagement für unsere Gemeinde nicht nur in diesen beiden Bereichen und wünsche ihm alles Gute für Ruhestand“, sagt Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

Noch länger als der Gemeinde, nämlich „lebenslänglich“ ist er dem 1.FC Köln verbunden, dem Reimert auch als Mitglied angehört, während er als Eishockeyfan bei den Kölner „Haien“ Inhaber einer Dauerkarte ist. Als Fußballer war er in jüngeren Jahren beim einstigen TuS Gilbach aktiv, bei den Schützen ist er es nach wie vor – auch hier mit rekordverdächtigen Werten: Seit 33 Jahren fungiert er inzwischen als Kassierer des Bürgerschützenvereins (BSV) Eckum, wobei er zuvor schon einige Jahre als Geschäftsführer amtiert hatte. Länger als Reimert ist bei den zwölf Schützenvereinen und -bruderschaften Rommerskirchens niemand Mitglied eines Vorstands. Wobei hier noch lange nicht Schluss sein soll: Bei den 2026 anstehenden Neuwahlen des BS-Vorstands tritt Rudolf Reimert für weitere vier Jahre als Kassierer an.