Status Quo an der Kastanienallee bleibt
An der Kastanienallee wird sich weiterhin nichts ändern: Neue Markierungen gibt es nicht, das Parken vor den Häusern bleibt erlaubt. Der Bau- und Planungsausschuss folgte jetzt dem Votum einer Anwohnerversammlung, zu der zuvor das Tiefbauamt eingeladen hatte. Dabei gab es 13 Stimmen für eine Beibehaltung des Status Quo, während Anwesende für eine Neuerung votierten. Obwohl gut 50 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, konnte pro Haushalt lediglich eine Stimme abgegeben werden.
Bei dem Treffen im Ratssaal hatte sich zuvor eine kontroverse Diskussion um die tatsächliche Gefährdungslage auf der Kastanienallee entsponnen: Schilderungen von als besonders gefährlich wahrgenommen Situationen gab es ebenso wie den Hinweis, dass bei der in Rede stehenden Umgestaltung 50 Prozent der Parkplätze auf der Kastanienallee entfallen würden.
Ebenfalls deutlich wurde, dass die Verkehrsbelastung auf der Kastanienallee lediglich während des Feierabendverkehrs deutlich erhöht sei, wenn sie als „Nebenstrecke“ genutzt werde.
Eine vom 23. bis 30. Juni laufende, von der Gemeinde veranlasste Geschwindigkeitsmessung hatte ergeben, dass sich 85 Prozent der Autofahrer an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h hielten, während lediglich drei Prozent mit mehr als 36 km/h unterwegs waren, wie Tiefbauamtsleiterin Anna Trundelberg deutlich machte.
Im Bau- und Planungsausschuss verwies Gunnar Dykstra (Bündnis 90/Die Grünen) darauf, dass es im Kern um einige besonders gefährliche Abschnitte gehe: Hier wurde wiederholt die Kreuzung zum Rosenweg genannt. Dykstra schloss für seine Fraktion weitere Initiativen in Richtung zumindest abschnittweise vorzunehmender Änderungen nicht aus.
