Logo und Motto der Gemeinde Rommerskirchen

Runder Tisch für Demokratie und Toleranz in ungewohntem Format

18.06.2026 | Pressemitteilung

In bislang ungewohnter Form traf sich jetzt der „Runde Tisch für Demokratie und Toleranz“ zu seiner jüngsten Sitzung im Ratssaal. Regie führten diesmal die Moderatoren Polina Storm und Jan Tapper vom Verein „Mehr Demokratie e.V.“, in den Hauptrollen präsentierten sich die Teilnehmer, unter ihnen mehrheitlich Ratsmitglieder, aber auch einige Bürgerinnen und Bürger.
Diskutiert wurde in Dreiergruppen über das Thema, wie man gemeinsam in Rommerskirchen leben wolle, das Spielraum für die Diskussion zahlreicher, zum Teil auch kontroverser Themen ließ. Gleichzeitig drauflos reden war ebenso verpönt, wie dem Gesprächspartner ins Wort zu fallen: Unter dem Motto „Sprechen und Zuhören“ kamen alle in den Gesprächsgruppen Beteiligten ausgiebig als Sprecher oder Sprecherin zum Zug, wobei eine ganze Palette von Themen, auch (kommunal-)politischer Art angesprochen wurde.

Am Ende Einigkeit in den Gruppen zu erzielen, war nicht beabsichtigt, gleichwohl zeigte das Experiment, dass sich auch mit Meinungen leben lässt, die man halt nun einmal nicht teilt. Gleichsam als Kontrast zu diesem Gesprächsformat kamen natürlich auch die Sozialen Medien zur Sprache, in denen sich dies bekanntlich oft anders verhält.

Auch als Fazit der Diskussion mehrfach die Auffassung vertreten wurde, in seiner Meinung nicht erschüttert worden zu sein, blieben die Dialoge nicht nur frei von verbalen Entgleisungen sondern auch von lauteren Tönen, die zuweilen ja vorkommen können. Rundweg positiv war der Eindruck einer Teilnehmerin, die sich durch den Dialog „Sprechen und Zuhören“ in ihrer Auffassung bestätigt fühlte, wie schön es sei, in Rommerskirchen zu leben.