Rommerskirchen ist „Fit für den Frühling“
Die Gemeinde Rommerskirchen ist einmal mehr termingerecht „Fit für den Frühling“ geworden. Wie seit dem Jahr 2000 üblich waren wieder zahlreiche Vertreter der örtlichen Vereine auf Tour, nachdem in der vorangegangenen Woche bereits die Schulkinder und Jungen und Mädchen aus den örtlichen Kitas ausgeschwärmt waren.
Insgesamt gab es vorab 320 Anmeldungen, doch waren auch diesmal wieder zahlreiche Kurzentschlossene beim Frühjahrsputz unterwegs, wie der stellvertretende Tiefbauamtsleiter Martin Bender berichtet.
Wahrscheinlich ist diesmal wieder etwas mehr Müll gesammelt worden als 2025, wie Tiefbauamtsleiterin Anna Trundelberg sagt: Gleichwohl kann das Sammelergebnis bereits jetzt als ein Erfolg gelten, war doch im vergangenen Jahr das Müllaufkommen gegenüber 2024 gleich um gut 50 Prozent gesunken: In jedem Fall wird die Gemeinde besser abschneiden als 2024 und vielen Jahren davor.
Dies bestätigen auch die Sammeltrupps aus den „Problemzonen“ der Gemeinde: Willi Feil und Adi Deutzmann vom Förderverein Vanikum zeigten sich erfreut, dass insbesondere der Abfall an den Straßenrändern offensichtlich deutlöich zurückgegangen ist. In Richtung Neurath fanden sich auch diesmal etliche leere Alkoholflaschen, insbesondere Flachmänner, doch war dies offensichtlich kein Vergleich mit den in früheren Jahren angefallenen Mengen. Auch der Bahndamm, vor seiner Umgestaltung vor einigen Jahren lange Zeit die „wildeste“ aller „wilden Müllkippen“ der Gemeinde, ist einmal mehr vergleichsweise gut weggekommen.
Kleinkram en masse, dafür keine spektakulären, insbesondere keine schwergewichtigen Fundstücke, könnte letztlich das Fazit auch der diesjährigen Sammelaktion lauten.
Für Bürgermeister Dr. Martin Mertens dennoch kein Grund Entwarnung zu geben: „Das Ergebnis ist auf jeden Fall positiv zu bewerten. Unser Umwelttag ist eine wirksame Gegenmaßnahme gegen die Verschandelung der Landschaft durch wilden Müll. Dennoch gilt es auch während des Jahres die Augen aufzuhalten.“ Mertens dankte den aktiven Ehrenamtlern für ihr zum Teil mehr als 20 Jahre währendes Engagement. „Auf unsere Vereine und die aktive Bürgerschaft ist auch beim Frühjahrsputz immer Verlass“, so der Bürgermeister., der gemeinsam mit Dezernent Ulrich Baum auf seiner Rundfahrt auch im Nettesheimer Martinuspark Station machte, wo die örtliche St. Sebastianus-Bruderschaft wie immer einen effektiven Frühjahrsputz vornahm.
Abschließend wurden auch diesmal wieder über 2500 Blumen als Zeichen der Anerkennung an die Helfer verschenkt.
Stärken konnten sich die in der Aula der Gillbachschule bei Erbsensuppe inklusive Beilag und Bockwurst, wovon einmal mehr reger Gebrauch gemacht wurde.
