Ortsteilreport (2): Auch eine „Wildnis“ braucht Pflege
Dass die Gemeinde immer nah an den Wünschen und Bedürfnissen der Bürger ist, beweist auch hier wieder einmal mehr der Bauhof, der aktuell zwei wichtige Veranstaltungen für die Kids aus dem Doppeldorf unterstützt hat: die Bundesjugendspiele und die Zeltstadt wurden aktiv mit vorbereitet.
Die Mitarbeiter von Bauhofleiter Marcel Momburg waren zudem am und auf dem „Historischen Bahndamm“ aktiv. Damit die „grüne Wildnis“ die Naturfreunde und die Erholungsuchenden erfreuen kann, ist natürlich eine gewisse, rücksichtsvolle Pflege der Pflanzen und Wege wichtig.
Auf dem örtlichen Friedhof wurde jüngst das Urnenfeld erweitert. Veränderte Bestattungspräferenzen schlagen sich eben auch vor Ort nieder.
Anna Trundelberg, Leiterin des Tiefbauamtes der Gemeinde, berichtet von mehreren Maßnahmen rund um die Verkehrssicherheit: Ständige Straßenkontrollen führten unter anderem dazu, dass einige Straßenmarkierungen neu aufgebracht wurden. Außerdem wurde eine Ampel-Anlage barrierefrei ausgebaut. Gleiches gilt für eine örtliche Bushaltestelle.
Besondere Aufmerksamkeit widmet die Gemeinde seit eh und je dem „Bächle“, das in 1987 im Zuge der Butzheimer 1000-Jahrfeier von der damaligen Kreis-Sparkasse Grevenbroich gesponsert wurde. Geschaffen hat das Kunstwerk Bildhauer Anatol, der einst Schüler bei Joseph Beuys war.
Das Bächle symbolisiert dabei den Gillbach, der früher mitten durchs Dorf floss und erst 1931/1932 einen unterirdischen Verlauf bekam. Vor einigen Jahren wurde das Bachbett des rund 60 Meter lange Fließgewässer saniert.
Aufregung gab es in diesem Frühjahr, als eine stattliche Population von Kaulquappen entdeckt wurde, die irgendwie ihren Weg ins „Bächle“ gefunden haben muss. Harry Marquardt, seit gut 15 Jahren „Bächle“- Beauftragter der örtlichen „St. Sebastianus“- Bruderschaft und der Gemeinde Rommerskirchen, der sich gemeinsam mit seiner Gattin Johanna um die Pflege des „Bächle“ kümmert, wurde aber auch dieser Aufgabe gerecht.
Apropos Bruderschaft: „Im September erfolgt die große Ortsteilpflege für das Schützenfest“, verspricht Bauhofleiter Marcel Momburg abschließend.
