Ortsteilgespräch Sinsteden – Gemeinde hält Verkehr auf Grevenbroicher Straße im Blick
Der inzwischen schon seit geraumer Zeit abgeschlossene Umbau der Grevenbroicher Straße im Zuge der Rückstufung zur Gemeindestraße ist für manche Anwohnerinnen und Anwohner nach wie vor gewöhnungs-, wenn nicht gar verbesserungsbedürftig.
Beim Ortsteilgespräch, zu dem Bürgermeister Dr. Martin Mertens einmal mehr in die Alte Schule eingeladen hatte, spielte das Thema erwartungsgemäß eine große Rolle, wobei die gesetzlichen Handlungsmöglichkeiten der Gemeinde indes begrenzt sind, wie in der Diskussion über die Aufstellung weiterer Schilder deutlich wurde: Zuständig ist hier letztlich das Straßenverkehrsamt des Rhein-Kreises Neuss.
Dass etwa in Fahrtrichtung nach Grevenbroich ungeachtet der ausgeschilderten Tempo30-Zone zum Ortsausgang hin zum Teil deutlich schneller gefahren werde, ist für manche eine alltägliche Beobachtung. Wie Dezernent Ulrich Baum nach einer kleinen Ortsbegehung deutlich machte, soll erst einmal eine Bestandsaufnahme gemacht werden, wie hoch das Verkehrsaufkommen tatsächlich ist.
Auch in Richtung Rommerskirchen werden von Teilen der Einwohnerschaft Probleme gesehen, nicht zuletzt wegen der verengten Fahrbahn.
Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger waren ansonsten diesmal rar gesät: Angeregt wurde etwa eine Rückzugsmöglichkeit für Jugendliche im Bereich des Basketballplatzes, aber auch die Einrichtung einer mobilen Minigolfanlage am Spielplatz an der Schulstraße.
Für die Instandsetzung der Alten Schule hat die Gemeinde zuletzt 1000 Euro locker gemacht, das traditionelle Seniorencafé wurde wie immer mit 400 Euro unterstützt. Zudem sind sowohl am Monschauer Weg als auch an der Grevenbroicher Straße inzwischen barrierefreie Bushaltestellen geschaffen wurden.
„Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern für die engagierten Diskussionsbeiträge. Die uns zur Verfügung stehenden Mittel zu Lösung manches Problems werden wir nutzen“, so das Fazit von Bürgermeister Dr. Martin Mertens.
