Ortsteilgespräch Anstel: Neue Häuser an der Lindenstraße geplant
Mag Anstel auch kein Idyll sein, größere Probleme oder Missstände gibt es im Dorf offensichtlich nicht. Dies machte jetzt das jüngste Ortsteilgespräch deutlich, zu dem Bürgermeister Dr. Martin Mertens in die Schützenhalle geladen hatte. Etliche Bürgerinnen und Bürger suchten das Gespräch mit dem Bürgermeister und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung.
Der womöglich interessanteste Diskussionspunkt: An der Lindenstraße sind an der Ortsgrenze zu Frixheim weitere Häuser geplant – spiegelbildlich etwa ebenso viele wie sich auf der bereits bebauten Seite befinden, wie Niklas Salzmann, Chefplaner im Rommerskirchener Rathaus, erläutert.
Zu den auf Stellwänden markierten Wünschen aus der Bevölkerung zählt u.a die Aufstellung am Dorfplatz gleich gegenüber der Wasserburg.
Dass es kaum strittige Themen zu besprechen gab, hat damit zu tun, dass sich in jüngerer Zeit in Anstel eine Menge getan hat. Seit gut einem Jahr gibt es dort nämlich den Norma-Markt, darüber hinaus fielen in diesem und dem vergangenen Jahr zahlreiche Zuschüsse und Förderungen für örtliche Projekte an. So konnte allein die St. Sebastianus-Bruderschaft bei der jüngsten Bezirkskonferenz mit 3250 Euro den höchsten Betrag einheimsen, um den Vorplatz der Schützenhalle, inklusive des dortigen Grillbereichs zu sanieren. Für den Seniorenklub der Bruderschaft um dessen Chef Peter Mahr hab es erst kürzlich einen Zuschuss in Höhe von 400 Euro. Zudem gab es für die Schützen schon vor geraumer Zeit einen weiteren Zuschuss, der für das 725-Jahr-Jubiläum der drei St. Sebastianus-Bruderschaften aus Anstel, Frixheim und Nettesheim-Butzheim bestimmt ist, das vom 2. bis zum 4. Oktober gefeiert wird.
