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OGS-Ausbau in Rommerskirchen

OGS-Ausbau: Politiker können unter drei Alternativen wählen

Die kalkulierten Baukosten sind seit dem August des vergangenen Jahres von 7,85 Millionen Euro auf 9,2 Millionen Euro angestiegen. Es geht um die OGS, für die die Gillbachschule einen Anbau erhalten soll. Im Laufe der Beratungen kamen „Zusatzprojekte“ hinzu – wie eine attraktive Versammlungsstätte. Inklusive ausreichender Sanitärräume für die Tage, in denen dieser Raum zum rot-weißen „Gillbach-Gürzenich“ wird.

„Die Kostenkalkulation muss aufgrund der Preissteigerung im Zusammenhang mit
der aktuellen geopolitischen Lage, aber auch durch die Änderungen und den Wunsch auf Errichtung einer Versammlungsstätte und der damit verbundenen Auflagen der Brandschutzdienststelle, angepasst werden“, heißt es in der Vorlage für die heutige Sitzung des Gemeinderates. Ein weiterer Grund ist, dass die Bruttogrundrissfläche auf Grund der Auslagerung des Treppenhauses um 60 Quadratmeter vergrößert wurde.

Doch damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Sieben weitere Punkte („optionale Mehrkosten“) stehen auf der Liste: die Beleuchtungsanlage für die Aula, die Parkplätze an Ost- und Westseite, die Schließanlage und so weiter …

Bürgermeister Dr. Martin Mertens überlässt die Entscheidung den Mitgliedern des Rates: Er schlägt drei Alternativen vor: Entweder wird das „9,2 Millionen Euro-Konzept“ umgesetzt. 

Möglich wären aber auch Einsparungen von rund 62.000 Euro (keine Aufstockung um ein zweites Geschoss, keine passive Kühlung durch die Bodenheizung, Beleuchtung der Aula).

Alternativ könnten natürlich auch die bisher nicht erfassten Leistungen doch mitaufgenommen werden. Diese Mehrkosten werden auf 484.243 Euro geschätzt.

Wie auch immer der Gemeinderat heute entscheidet, eines steht fest: „Aufgrund der politischen Beschlüsse und Änderungswünsche der Bauplanung zu Beginn des Jahres 2026 lässt sich der ursprünglich vorgesehene Baubeginn im Sommer/Herbst 2026 nicht realisieren.“