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Norbert Schröder aus Eckum wird beim Triathtlon Alpe d’Huez Dritter seiner Altersklasse

Der französische Wintersportort Alpe d’Huez flößt seit vielen Jahrzehnten den Teilnehmern der Tour de France höchsten Respekt ein. Ende Juli „durften“ die Radler die gefürchtete Bergetappe sogar zwei Mal erklimmen.
Auch bei erfahrenen Triathleten wie dem Eckumer Norbert Schröder gilt der Zielort Alpe d’Huez als „extrem anspruchsvoll“. Wenige Tage nach der Tour de France fand dort der seit 2006 ausgetragene Triathlon-Wettbewerb statt, bei dem auch Schröder mit von der Partie war:
Auf dem Programm standen 2200 Meter Schwimmen im 14,6 Grad kalten Lac du Verney, dann 120 Kilometer auf dem Rad mit 3200 Höhenmetern über den Alpe Grand du Serre, den Col d’ Ornon und den Schlussanstieg nach Alpe d’ Huez. Auf 1850 Metern über dem Meer bildete ein 20-Kilometer-Lauf fast nur auf Geröll und Schotter den Abschluss.

Norbert Schröder absolvierte dieses Pensum in der Gesamtzeit von acht Stunden und 39 Minuten, womit er auf dem dritten Platz , womit er den dritten Platz in der Altersklasse der 60- bis 65-Jährigen belegte. Im Gesamtklassement landete der 63-Jährige auf Platz 620 von insgesamt 2000 Teilnehmern.

Was Norbert Schröder nicht minder freut als die gute Platzierung: Nachdem ihn im vergangenen Jahr körperliche Probleme vor allem bei der Ironman-Weltmeisterschaft in Nizza (bester Deutscher seiner Altersklasse), aber auch im November 2025 auf der mexikanischen Insel Cozumel geplagt hatten, fühlt er sich inzwischen wieder völlig fit. Eine Umstellung des Trainings habe dazu geführt, dass er inzwischen wieder beschwerdefrei bei Wettkämpfen antreten kann, so Schröder.

Nachdem er ungeachtet der neuerlichen Qualifikation für die nächste Ironman- Weltmeisterschaft auf Hawaii im kommenden Oktober auf die Teilnahme verzichtet hat, bestreitet Schröder derzeit ausschließlich Wettkämpfe auf der Halbdistanz.

Seinen über Jahre hinweg enormen Trainingsaufwand und die damit verbundene körperliche Belastung konnte er damit fürs Erste reduzieren, wobei er jedoch mit der Langdistanz noch nicht völlig abgeschlossen hat. Nach 25 Wettkämpfen, darunter je zwei Teilnahmen an den Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii und in Nizza, lässt Schröder einstweilen offen, ob er 2028 noch einmal auf Hawaii an den Start gehen will.

Momentan näher liegt für den begeisterten Triathleten eine andere Herausforderung: Am 5. September wird er am über die Halbdistanz ausgetragenen Wettkampf im belgischen Knokke dabei sein, wo er 2024 den ersten Platz in seiner Altersklasse belegte. Ausklingen lassen will er das Wettkampfjahr ihn Südafrika, wo er im November gleichfalls über die Halbdistanz antritt, in der er bislang 15 Wettkämpfe bestritten hat.