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Neue Drehleiter begeistert in Rommerskirchen empfangen – Meilenstein für die Feuerwehr

31.03.2026 | Pressemitteilung

Mit großer Begeisterung und spürbarem Stolz hat die Gemeinde Rommerskirchen am Freitagabend ihre erste Drehleiter in Empfang genommen. Das hochmoderne Fahrzeug traf früher als erwartet am Feuerwehrgerätehaus des Löschzugs Nettesheim ein, wo es von zahlreichen Feuerwehrleuten herzlich begrüßt wurde.

Eine Delegation unter Leitung des stellvertretenden Wehrleiters Carsten Hahn sowie der Löschzugführer Simon Guth und Patrick Schwenke hatte die Drehleiter zuvor bei der Firma Rosenbauer in Karlsruhe abgeholt. Bereits drei Tage vor der Überführung waren die Einsatzkräfte angereist, um das Fahrzeug intensiv zu prüfen und abzunehmen. Die Rückfahrt nach Rommerskirchen verlief reibungslos und dauerte rund vier Stunden.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens bezeichnete die Ankunft als bedeutenden Moment für die Gemeinde:
„Diese Drehleiter ist ein starkes Zeichen dafür, dass die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger für uns oberste Priorität hat. Gleichzeitig ist sie ein Ausdruck unserer großen Wertschätzung für die hervorragende Arbeit unserer Feuerwehr.“

Der Rat der Gemeinde hatte sich im Jahr 2025 einstimmig für die Anschaffung der Drehleiter ausgesprochen. Nach der Ausschreibung im August schritt das Projekt schneller voran als erwartet, sodass die Lieferung bereits im ersten Quartal 2026 erfolgen konnte.

Stationiert wird das Fahrzeug dauerhaft am Gerätehaus in Nettesheim an der B 477. Der Standort wurde gezielt gewählt, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger innerhalb kurzer Zeit erreichen zu können und die Hilfsfristen deutlich zu verbessern.

Auch Wehrleiter Daniel Krey betont die Bedeutung der Neuanschaffung:
„Mit der Drehleiter erweitern wir unsere Einsatzmöglichkeiten erheblich und sind für die Herausforderungen der Zukunft deutlich besser aufgestellt.“

Die Drehleiter vom Typ L32A-XS 3.2 auf einem Mercedes-Benz Atego verfügt über eine Arbeitshöhe von 32 Metern und eine Korbbodenhöhe von 30 Metern. Der Rettungskorb ist für eine Nutzlast von bis zu 500 Kilogramm ausgelegt. Neben Rettungseinsätzen aus großen Höhen kann das Fahrzeug auch zur Brandbekämpfung, Ausleuchtung sowie bei Unwettereinsätzen eingesetzt werden. Gekostet hat die Drehleiter rund 1,1 Millionen Euro.
Für die Gemeinde Rommerskirchen markiert die Indienststellung nicht nur einen technischen Fortschritt, sondern auch einen emotionalen Meilenstein. Die neue Drehleiter steht sinnbildlich für Sicherheit, Zusammenhalt und eine starke Zukunft der Feuerwehr vor Ort.