Mertens will Ersthelfer-App: „Wichtiger Baustein für Stärkung der Notfallversorgung“
Auf Kreisebene wurde politisch bereits mehrfach über die Einführung einer so genannten Ersthelfer-App beraten. Die Kreisverwaltung sieht sie als sinnvolle Ergänzung des Rettungsdiensts , während sie für Bürgermeister Dr. Martin Mertens „ein wichtiger Baustein zur weiteren Stärkung der Notfallversorgung und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wäre.“
Mit einer solchen App werden medizinisch qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer bei einem vermuteten Herz-Kreislauf-Stillstand parallel zum Rettungsdienst über die Leitstelle alarmiert, sofern sie sich nah Einsatzort befinden.
In Düsseldorf haben sich seit September 2025 bereits knapp 1000 qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer registriert, die etwa 180 mal vor dem Eintreffen des Rettungsdiensts tätig werden konnten.
„In Notfällen kann es auf jede Sekunde ankommen. Wir wollten daher nicht zögern, sobald wie möglich eine solche Ersthelfer-App auf Kreisebene einzuführen, auch wenn dies lediglich ein Bestandteil einer zeitgemäßen und funktionierenden Notfallversorgung sein kann und kein Ersatz für eine stationäre Notfallversorgung ist“, stellt der Bürgermeister fest. An Landrätin Katharina Reinhold hat sich Martin Mertens jetzt mit Fragen nach dem aktuellen Stand der Dinge und der geplanten weiteren Entwicklung gewandt.
