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„Kraftpark Rommerskirchen“ – Strukturwandel schafft Zukunft: Baurecht ist geschaffen, jetzt geht’s in die Umsetzung

26.02.2026 | Pressemitteilung

Die Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, 26. März, markiert einen wichtigen Meilenstein für eines der zentralen Strukturwandel-Projekte im Rheinischen Revier: Mit der Beschlussfassung über den Bebauungsplan RO 55 sowie die Änderung des Flächennutzungsplans wird die planungs- und bauordnungsrechtliche Grundlage für den „Kraftpark Rommerskirchen“ geschaffen.
Damit wird nicht nur Rechtssicherheit für die weitere Entwicklung des Kraftparks hergestellt – zudem ist dies ein deutliches Signal , dass Rommerskirchen den Strukturwandel aktiv gestaltet und zum Motor für neue wirtschaftliche Perspektiven in der Region wird.

„Der Strukturwandel ist für unsere Region eine große Herausforderung – aber auch eine große Chance“, sagt Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

Der Kraftpark sei „der Grundstein dafür, dass aus der Transformation echte Zukunftsperspektiven für unsere Bürgerinnen und Bürger entstehen“, so Mertens weiter. „Mit den Beschlüssen des Rats werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Projekte und Investitionen nun schnell realisiert werden können“, erläutert der Bürgermeister.

Der Kraftpark Rommerskirchen setzt an einer ehemaligen Kraftwerks- bzw. Kraftwerkserweiterungsfläche an und soll Raum bieten für moderne, klimafreundliche Industrie-, Forschungs- und Gewerbenutzungen. Ziel ist es, innovative Unternehmen – etwa aus Zukunftsbranchen wie der Batteriezellentechnologie, Leichtbau- und Nachhaltigkeitswirtschaft – anzusiedeln und damit qualifizierte Arbeitsplätze dauerhaft in der Region zu sichern und zu schaffen.

„Wir haben in den vergangenen Jahren hart daran gearbeitet, diesen Kraftpark zu entwickeln und im Dialog mit dem Land, der Zukunftsagentur Rheinisches Revier und weiteren Partnern zu qualifizieren“, blickt er auf den durchaus langwierigen Prozess zurück, der nun in die Umsetzungsphase treten kann. „Und zwar mit Tempo und Verlässlichkeit“, wie Mertens sagt, der die Beschlüsse als „starkes Signal für Investoren, Arbeitsplätze und die Zukunft unserer Gemeinde“ wertet.

Der Kraftpark ist nicht nur ein Projekt vor Ort: Er ist Teil eines gesamtregionalen Ansatzes im Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Dabei stehen ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Dynamik und die Sicherung von Arbeitsplätzen im Mittelpunkt.

Die Verwaltung lädt die Öffentlichkeit dazu ein, sich weiter aktiv an der Entwicklung des Kraftparks zu beteiligen – insbesondere im nun beginnenden Verfahren der Offenlage und Beteiligung an der Bauleitplanung.