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Go4Wohnen in Rommerskirchen Erster Spatenstich für neues Baugebiet „Giller Höfe“

06.02.2026 | Pressemitteilung

Am Donnerstag, 5. Februar, haben Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, und Bürgermeister Dr. Martin Mertens den offiziellen Startschuss für die Erschließung des neuen Baugebiets „Giller Höfe“ in Rommerskirchen gegeben.

Mit dem Spatenstich beginnen die Arbeiten für Kanalbau und Infrastruktur auf dem rund 6,5 Hektar großen Areal. Geplant sind mehr als 240 neue Wohnungen, die zur Entlastung der angespannten Wohnungsmärkte in Köln und Düsseldorf beitragen sollen. Auf dem neu erschlossenen Baugebiet soll ein vielfältiges und bezahlbares Quartier mit Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften, Mehrfamilienhäusern und Wohnhöfen entstehen, mit einem Anteil von rund 37 Prozent gefördertem Wohnungsbau. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Entwicklung des Gebietes im Rahmen des Landesprogrammes Go4Wohnen durch einen Bürgschaftsrahmen und stellt über die Landesgesellschaft NRW.URBAN zusätzliche personelle Ressourcen bereit.

Ina Scharrenbach MdL, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Ohne Bauland kein Bauen. Ohne bezahlbares Bauland kein bezahlbares Wohnen. Wir freuen uns, dass sich die Gemeinde Rommerskirchen auf den Weg macht und ein klares ‚Go‘ für Wohnen sagt. Mit ‚Go4Wohnen‘ unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen bei der Mobilisierung und Entwicklung neuer Bauflächen. Dazu stellen wir mit dem Landesunternehmen NRW.URBAN den Kommunen eine Entwicklungsgesellschaft auf Zeit zur Verfügung: Sie übernimmt Planung, Erschließung und Vermarktung – von der ersten Idee bis zur Umsetzungssicherheit. Mit den ‚Giller Höfen‘ sollen auf rund 6,5 Hektar mehr als 240 moderne Wohneinheiten, davon rund 37 Prozent öffentlich gefördert, entstehen. Aus einer Brachfläche soll ein modernes und lebendiges Wohnviertel entstehen – zentral gelegen, gut angebunden und mit hoher Aufenthaltsqualität.“

Bürgermeister Dr. Martin Mertens, Gemeinde Rommerskirchen: „Das Baugebiet Giller Höfe ist ein historischer Schritt in der Entwicklung der Ortsteile Gill und Rommerskirchen. Bis zu 700 Menschen sollen hier ein neues Zuhause finden, wobei auch der Aspekt des bezahlbaren Wohnens eine wichtige Rolle spielt. Wir freuen uns, dass an diesem Tag auch Ministerin Ina Scharrenbach wieder einmal bei uns zu Gast ist.“

Der Verkauf der Grundstücke für private Bauinteressierte ist weitgehend abgeschlossen, sämtliche Parzellen sind zwischenzeitlich reserviert. Mit dem Hochbau kann begonnen werden, sobald Kanal und Baustraße fertiggestellt sind, parallel zum Start der Mehrfamilienhausprojekte, voraussichtlich ab August 2026. Beim öffentlich geförderten Geschosswohnungsbau ist das Ziel, insbesondere den Bedarf an kleineren Wohneinheiten mit zwei bis drei Zimmern zu decken. Das Interesse von Projektentwicklern ist groß, nach Abschluss des Investorenauswahlverfahrens befinden sich die Gemeinde und NRW.URBAN mit mehreren Interessenten in den finalen Abstimmungen.
Zum Hintergrund
Mit den „Giller Höfen“ entsteht am südlichen Rand des Ortsteils Gill ein neues Wohnquartier, das unterschiedliche Wohnformen – vom Einfamilienhaus bis zum Mehrfamilienbau – miteinander verbindet. Geplante Hofstrukturen sollen die zukünftige Gemeinschaft stärken, dabei schafft eine durchgehende „Grüne Achse“ attraktive Begegnungsräume. Ein Schwerpunkt der Planung liegt auf der ökologischen Zukunftsfähigkeit. Grüne Vorgärten, „Pocket-Parks“, Dachbegrünungen und Versickerungsbecken für Regenwasser sollen Mikroklima und Biodiversität verbessern. Geplant ist zudem, den Auenbereich am Gillbach naturnah zu gestalten und damit wertvolle Aufenthaltsqualitäten zu schaffen. Auch das Energiekonzept ist zeitgemäß und setzt auf den Einsatz von erneuerbaren Energien durch Wärmepumpen, Solaranlagen und Balkonkraftwerke. So entsteht ein neues Wohngebiet, das ökologische Verantwortung mit hoher Lebensqualität verbindet. Ein weiterer Baustein des Landesprogramms „Go4Wohnen“ ist die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Mit einer neuen Bushaltestelle wird der Bahnhof Rommerskirchen angebunden, um umsteigfreie Bahnverbindungen nach Köln und Mönchengladbach zu schaffen.

Weitere Informationen
Mit „Go4Wohnen: Kooperative Baulandentwicklung” unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbaugrundstücken, auf denen später vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau entstehen werden. Im Rahmen der Kooperativen Baulandentwicklung Go4Wohnen unterstützt NRW.URBAN die Gemeinde Rommerskirchen als Entwicklungsgesellschaft auf Zeit personell und finanziell bei der Bewältigung des Projekts.
Städte und kleinere Kommunen im Einzugsbereich von Metropolen und Ballungsräumen werden als Wohnstandort immer beliebter. So stärkt die Initiative Go4Bauland eine ganze Region.