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Drehleiter und Gerätehaus-Anbau beim Feuerwehrfest Evinghoven eingeweiht

Angesichts der Hitzewelle Ende Juni musste die Einweihung der Drehleiter samt dem Sommerfest des Löschzugs Nettesheim kurzfristig abgesagt werden. Zwei Wochen später wurde sie jetzt beim Feuerfest in Evinghoven nachgeholt. Pfarrer Norbert Müller von der katholischen Kirche segnete zugleich auch den Garagen-Anbau am Feuerwehrgerätehaus, das seit 2009 das Domizil der örtlichen Löschgruppe ist. Neben Bürgermeister Dr. Martin Mertens sowie seinen Stellvertretern Bianka Ulanio-Mischtal und Harry Marquardt waren auch Susanne Garding-Maak als für die Feuerwehr verantwortliche Ordnungsdezernentin, Daniel Krey, der Leiter der Rommerskirchener Feuerwehr sowie sein Stellvertreter Frank Engels, zugleich Chef der Löschgruppe Evinghoven, bei der Zeremonie präsent, die neben vielen Besuchern auch einige Ratsmitglieder verfolgten.
Niemals hat die Gemeinde für ein einzelnes Feuerwehrfahrzeug mehr ausgegeben als für die erste Drehleiter überhaupt, die in Rommerskirchen jemals in Dienst gestellt wurde, wie Martin Mertens deutlich machte.

Gut 1,1 Millionen Euro hat die Drehleiter gekostet, „gut angelegtes Geld für die Sicherheit der Bevölkerung“, so Mertens, dem der Rat bei seiner einstimmigen Entscheidung vor gut einem Jahr hierin beigepflichtet hat. Nach der Ausschreibung im vergangenen August zeigte sich schon bald, dass es mit der Anschaffung noch schneller vonstatten gehen könnte als ohnehin vorgesehen war: Bereits anlässlich des Feuerwehrehrenabends im November wurde bekannt, dass die Drehleiter schon im ersten Quartal 2026 geliefert werden könnte – und so geschah es denn auch: Am 30. März war es dann soweit:
Eine Delegation unter Leitung des stellvertretenden Wehrleiters Carsten Hahn hatte die Drehleiter bei der Firma Rosenbauer in Karlsruhe abgeholt und wurde bei ihrer Ankunft in Nettesheim begeistert empfangen.

Für Martin Mertens ist „diese Drehleiter ein starkes Zeichen dafür, dass die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger für uns oberste Priorität hat. Gleichzeitig ist sie ein Ausdruck unserer großen Wertschätzung für die hervorragende Arbeit unserer Feuerwehr.“

Stationiert ist das Fahrzeug dauerhaft am Gerätehaus in Nettesheim an der B 477. Der Standort wurde gezielt gewählt, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger innerhalb kurzer Zeit erreichen zu können und die Hilfsfristen deutlich zu verbessern.

Auch Daniel Krey betont die Bedeutung der Neuanschaffung:
„Mit der Drehleiter erweitern wir unsere Einsatzmöglichkeiten erheblich und sind für die Herausforderungen der Zukunft deutlich besser aufgestellt.“

Die Drehleiter vom Typ L32A-XS 3.2 auf einem Mercedes-Benz Atego verfügt über eine Arbeitshöhe von 32 Metern und eine Korbbodenhöhe von 30 Metern. Der Rettungskorb ist für eine Nutzlast von bis zu 500 Kilogramm ausgelegt. Neben Rettungseinsätzen aus großen Höhen kann das Fahrzeug auch zur Brandbekämpfung, Ausleuchtung sowie bei Unwettereinsätzen eingesetzt werden.
Für die Gemeinde Rommerskirchen und deren Feuerwehr markiert die Indienststellung nicht nur einen technischen Fortschritt, sondern auch einen emotionalen Meilenstein. Die neue Drehleiter steht sinnbildlich für Sicherheit, Zusammenhalt und eine starke Zukunft der Feuerwehr vor Ort.