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Deutsch-französische Begegnungen Gillbachjugend am Atlantik

Es tut sich einiges am Gillbach unter der Federführung des hiesigen Partnerschaftskomitees Rommerskirchen – Mouilleron-le-Captif e.V.
So konnten das Komitee mit seiner Vorsitzenden Ramona Wehry, die Gemeinde Rommerskirchen sowie der Ten-nisclub Rommerskirchen am Himmelfahrtswochenende eine 57köpfige Delegation aus der Partnergemeinde Mouilleron-le-Captif aus der Vendée begrüßen – die 10. offizielle Begegnung dieser Art. Auch diesmal waren Familien und Sportler zu Gast in Rommerskirchener Familien. Ein Köln-Besuch mit etlichen Führungen sowie – als sportlicher Höhepunkt – das deutsch-französische Tennisturnier auf dem Gelände des Tennisclubs Rommerskirchen (TCR) bildeten die Eckpunkte der internationalen Begegnung. Abschluss des Wochenendes war traditionsgemäß eine gemeinsame Feier – diesmal auf dem TCR-Gelände.

Während des Wochenendes wurde wiederholt Jugendlichen beider Kommunen die Möglichkeit des Kennenlernens und Wiedersehens geboten – was als erklärtes Ziel sowohl beider Komitees als auch der Bürgermeister beider Kommunen gilt. So enthält auch die in französischer und deutscher Sprache ausgefertigte Partnerschaftsurkunde die Förderung insbesondere der Jugend beider Kommunen als Grundsatz.

Am Vorabend des französischen Nationalfeiertags (14. Juli) startete per Bus die bereits ebenfalls 10. deutsch-französische Jugendbegegnung – diesmal in Richtung Vendée. Finanzielle Unterstützung erfuhr die Maßnahme durch das Komitee, die Gemeinde Rommerskirchen, das Unternehmen Innogy, die Bürgerstiftung, die Sparkasse Neuss und das Kreisjugendamt. Auf die 15 Jugendlichen aus Rommerskirchen mit ihren vier Betreuern/innen unter der Leitung von Heike Ritter wartet eine ereignisreiche Woche in einem Gästehaus an der französischen Atlantikküste. Geplant sind auf französischer Seite zahlreiche Ausflüge mit Besichtigungen an der Küste, Sprachanimationen und letztlich eine Abschlussparty in Mouilleron-le-Captif, bevor die Gruppe am Samstagmorgen die Rückreise antritt.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „26 Jahre nach dem Abschluss des Élysée-Vertrags, dem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, sind die Bande zu unseren französi-schen Freunden eng. Unsere Großväter und Urgroßväter haben sich noch bewaffnet in Schützengräben gegenübergelegen. Wenn wir heute in Freundschaft verbunden sind, dann ist das angesichts der unruhigen Zeiten in der Europäischen Union von großer Bedeutung.“