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Bürgermeister Mertens begrüßt Vorstoß zur interkommunalen Zusammenarbeit – „Kommunen brauchen aber verlässliche Unterstützung und bessere Finanzausstattung“

20.04.2026 | Pressemitteilung

Bürgermeister Dr. Martin Mertens begrüßt die Initiative von Landrätin Katharina Reinhold zur stärkeren interkommunalen Zusammenarbeit im Rhein-Kreis Neuss ausdrücklich. Der Ausbau gemeinsamer Strukturen zwischen Kreis und kreisangehörigen Kommunen sei ein richtiger und notwendiger Schritt, um öffentliche Dienstleistungen effizienter, moderner und bürgernah zu organisieren.

„Als Bürgermeister einer wachsenden Kommune unterstütze ich jede ernsthafte Initiative, die zu mehr Zusammenarbeit auf Augenhöhe führt. Viele Herausforderungen – von Digitalisierung über Infrastruktur bis hin zu Personalgewinnung und Verwaltungsmodernisierung – lassen sich gemeinsam besser lösen als allein“, betont Martin Mertens.

Zugleich macht der Sozialdemokrat deutlich, dass interkommunale Zusammenarbeit keine Einbahnstraße sein dürfe. „Wenn Städte und Gemeinden enger kooperieren sollen, dann braucht es auch eine verlässliche und spürbare Unterstützung durch den Kreis. In der Vergangenheit haben wir diese Unterstützung nicht immer in dem Maße erlebt, wie es notwendig gewesen wäre. Hier erwarte ich mir künftig ein neues Miteinander mit klarer Partnerschaft und praktischer Hilfe.“

Nach Auffassung des Bürgermeisters stoßen viele Kommunen trotz hoher Bereitschaft zur Kooperation längst an finanzielle Grenzen. Deshalb richtet Mertens auch deutliche Worte an Landes- und Bundesregierung:

„Die Kommunen übernehmen tagtäglich zentrale Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger – von Kitas über Schulen, Straßen, Wohnungsbau, Integration bis hin zum Bevölkerungsschutz. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen stetig. Wir brauchen endlich eine deutlich bessere Finanzausstattung der Kommunen durch Land und Bund. Wer immer neue Aufgaben überträgt, muss auch für eine ausreichende Finanzierung sorgen.“

Martin Mertens macht deutlich, dass Rommerskirchen bereit sei, konstruktiv an neuen Kooperationsmodellen mitzuwirken:

„Unsere Gemeinde steht für Pragmatismus, Innovation und Zusammenarbeit. Wenn alle Ebenen ihren Beitrag leisten, können wir die kommunale Familie im Kreis nachhaltig stärken.“
Abschließend unterstreicht der Bürgermeister: „Interkommunale Zusammenarbeit ist richtig und notwendig – sie ersetzt aber keine solide Finanzierung kommunaler Aufgaben. Beides gehört zusammen.“