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Biotopvernetzung in Rommerskirchen: Wichtiger Beitrag für Natur- und Klimaschutz

29.04.2026 | Pressemitteilung

Die Gemeinde Rommerskirchen hat zwei Anfragen der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema Biotopverbund und zur ökologischen Bedeutung des Gillbachs ausführlich beantwortet. Dabei wurde deutlich: Die Biotopvernetzung ist ein zentrales Zukunftsthema für Natur-, Arten- und Klimaschutz – auch in Rommerskirchen.

Bereits heute bestehen im Gemeindegebiet wertvolle Biotop- und Grünverbundflächen. Im Biotopverbundkonzept Rheinisches Revier werden zwei relevante Bereiche mit Bezug zu Rommerskirchen ausgewiesen. Hinzu kommen weitere schutzwürdige Flächen entlang der Gillbachaue, am Bahndamm, in Vanikum, Sinsteden sowie westlich von Anstel.

Auch in den vergangenen Jahren wurden konkrete Maßnahmen umgesetzt. So konnten unter anderem Blühflächen auf ehemaligen Wirtschaftswegen angelegt und gemeindeeigene Flächen für eine extensive Mahd ausgewiesen werden. Diese Flächen leisten einen wichtigen Beitrag als sogenannte Trittsteinbiotope und verbessern die ökologische Vernetzung innerhalb des Gemeindegebiets.

Eine besondere Rolle kommt dem Gillbach zu. Nach den vorliegenden Fachkonzepten stellt er eine bedeutende Lebensraumachse dar und ist ein wichtiger Bestandteil des regionalen Biotopverbundes. Perspektivisch wird eine naturnahe Weiterentwicklung entlang des Gillbachs angestrebt. Dabei sollen auch Fördermöglichkeiten geprüft werden.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens betont:
„Die Biotopvernetzung ist ein entscheidender Baustein für den Schutz unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Gleichzeitig stärkt sie die Anpassung an den Klimawandel und verbessert die Lebensqualität in unserer Gemeinde.“

Verantwortliche Ansprechpartnerin innerhalb der Verwaltung für diesen Themenbereich ist Klimaschutzmanagerin Pauline Backes. Die Gemeinde ist sehr froh, dass die Zusammenarbeit in diesem wichtigen Feld so positiv verläuft und bereits viele gute Ansätze auf den Weg gebracht wurden.

Die Gemeinde Rommerskirchen wird das Thema Biotopvernetzung auch künftig engagiert weiterverfolgen und gemeinsam mit Fachbehörden, Partnern und Bürgerschaft weiterentwickeln.