Bildungsausschuss nimmt Trägerkonzept für offene Ganztagsschulen zustimmend zur Kenntnis
Bereits seit 2003 betreibt die Gemeinde alle drei Grundschulen als Offene Ganztagsschulen.
Mit dem nun vorliegenden und vom Ausschuss für Erziehung und Bildung in dessen jüngster Sitzung zustimmend zur Kenntnis genommenen Trägerkonzept, wird ein verbindlicher Rahmen für Organisation, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung geschaffen.
Bereits seit 2003 betreibt die Gemeinde alle drei Grundschulen als Offene Ganztagsschulen . Mit dem nun vorliegenden Trägerkonzept wird ein verbindlicher Rahmen für Organisation, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung geschaffen .
Bürgermeister Dr. Martin Mertens betont:
„Unsere Offenen Ganztagsschulen leisten seit vielen Jahren hervorragende Arbeit. Das neue Trägerkonzept schafft Klarheit, Verbindlichkeit und hohe Qualitätsstandards. Es ist ein starkes Signal für unsere Familien und vor allem für unsere Kinder.“
Das Konzept versteht die OGS als „Orte des Lernens, der Begegnung und der individuellen Förderung“ . Ziel ist es,
• die individuelle, ganzheitliche Bildung von Kindern,
• die Entwicklung ihrer Persönlichkeit,
• ihre Selbst- und Sozialkompetenzen sowie
• ihre Fähigkeiten und Talente
systematisch zu fördern .
Besonders hervorgehoben werden dabei folgende Grundsätze:
• Offenheit und Inklusion: Alle Kinder sind willkommen – unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten oder Bedürfnissen .
• Partizipation: Kinder werden aktiv in die Gestaltung ihres Alltags einbezogen und lernen demokratische Mitwirkung .
• Kooperation: Enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und externen Partnern sichert ein ganzheitliches Bildungsangebot .
• Qualitätsentwicklung: Regelmäßige Evaluationen, Fortbildungen und Qualitätszirkel gewährleisten eine kontinuierliche Weiterentwicklung .
Wie Martin Mertens sagt, „verfolgen wir einen erweiterten Bildungsbegriff. Bildung ist bei uns mehr als reine Wissensvermittlung – sie umfasst soziale, emotionale, kulturelle und körperliche Entwicklung. Damit schaffen wir echte Chancengleichheit.“
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Konzepts ist das umfassende Kinderschutzkonzept. Ziel ist es, die OGS als „sicheren und verlässlichen Lebens- und Lernort“ zu gestalten . Verbindliche Verhaltenskodizes, regelmäßige Schulungen und klare Meldewege sorgen für Transparenz und Sicherheit.
Zudem regelt das Konzept verbindlich Öffnungszeiten, Qualitätsstandards, Personalqualifikation sowie Kooperationen mit Vereinen und externen Partnern. Der Betreuungsrahmen umfasst inklusive der Unterrichtszeiten wochentags sieben bis 16 Uhr .
Mit Blick auf den ab 2026 greifenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter sieht sich die Gemeinde Rommerskirchen gut vorbereitet.
„Wir haben frühzeitig investiert – in Qualität, Personal und Strukturen. Die positive Rückmeldung im Ausschuss bestätigt unseren Weg“, sagt Bürgermeister Mertens, der der Leiterin des Familienbüros, Monika Lange, und ihrem Team herzlich für die gute Arbeit dankte . „Unsere Offenherzschulen – unsere Offenen Ganztagsschulen – sind ein starkes Fundament für die Zukunft unserer Kinder.“
