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Bildungsausschuss berät über mögliche Änderung der Schulbezirke – Rat entscheidet voraussichtlich im April

23.02.2026 | Pressemitteilung

Der Bildungsausschuss hat sich in seiner jüngsten Sitzung ausführlich mit der möglichen Anpassung der Schulbezirke für die gemeindlichen Grundschulen befasst. Eine Entscheidung wurde dabei ausdrücklich noch nicht getroffen – nach Lage der Dinge wird dies der Rat Ende April tun.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Verwaltung darauf hingewiesen, dass das Thema Schulbezirke erneut beraten werden muss. Hintergrund ist die Notwendigkeit, die Verteilung der Schülerinnen und Schüler künftig stärker zu steuern. Ohne eine Anpassung würde insbesondere die Gillbachschule in Rommerskirchen weiter anwachsen. Eine dauerhaft steigende Schülerzahl könnte dort zu einer erheblichen Belastung führen und perspektivisch Auswirkungen auf die Lern- und Lehrqualität haben.

Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass andere Standorte – insbesondere die Grundschule in Frixheim sowie perspektivisch auch Hoeningen – nicht mehr ausreichend Schülerinnen und Schüler erhalten und dadurch in eine strukturell schwierige Situation geraten könnten.

Im Ausschuss wurden daher verschiedene Modelle mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen erörtert. Diskutiert wurde unter anderem die Frage, ob beispielsweise Kinder aus dem Ortsteil Eckum künftig grundsätzlich der GGS Frixheim zugeordnet werden sollten. Hierbei handelt es sich jedoch bislang lediglich um Überlegungen. Es wurde ausdrücklich betont, dass noch kein Beschluss gefasst wurde.

Wichtig ist zudem: Selbst wenn es zu einer Neuregelung kommen sollte, würde diese frühestens ab dem Schuljahr 2027/2028 gelten.

Bei den Schulbezirken handelt es sich um grundsätzliche Regelungen zur Zuordnung. Sie schließen jedoch keine Einzelfallentscheidungen aus. Abweichungen bleiben weiterhin möglich. Ziel ist vielmehr, eine verlässliche Planungsgrundlage für die Schulen und insbesondere für die Lehrkräfte zu schaffen.

Die drei Schulleitungen der gemeindlichen Grundschulen unterstützen ausdrücklich den Ansatz, frühzeitig für Klarheit zu sorgen und die Entwicklung aktiv zu gestalten.

Das Thema Schulbezirke hat in den vergangenen Jahren für die Gemeinde vielfach eine Rolle gespielt. In der jetzigen Sitzung bestand fraktionsübergreifend Einigkeit darüber, dass – wie bereits im Vorjahr angekündigt – eine Lösung erarbeitet werden muss.

Die politischen Beratungen werden im März fortgesetzt. Mit einer abschließenden Entscheidung ist nicht vor Ende April zu rechnen.

Für die Gemeinde steht dabei im Mittelpunkt, eine ausgewogene Verteilung der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen, um sowohl Überlastungen einzelner Standorte – insbesondere der Gillbachschule – zu vermeiden als auch die Zukunftsfähigkeit der kleineren Schulstandorte zu sichern.