Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit informiert über Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner
In seiner Sitzung am 11. Juni wird sich der Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit, Tier- und Klimaschutz mit dem aktuellen Sachstand zur Prophylaxe des Eichenprozessionsspinners in Rommerskirchen befassen.
Der Eichenprozessionsspinner stellt aufgrund seiner Brennhaare eine gesundheitliche Gefahr für Menschen dar. Die feinen Haare der Raupen können Hautreizungen, Ausschläge sowie Atemwegsbeschwerden verursachen. Besonders betroffen sind Kinder, Allergikerinnen und Allergiker sowie andere empfindliche Personengruppen.
Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger hat die Gemeinde Rommerskirchen eine Fachfirma mit vorbeugenden Bekämpfungsmaßnahmen beauftragt. Dabei werden befallene Eichen mit dem biologischen Präparat „NeemProtect“ behandelt. Der darin enthaltene Wirkstoff aus dem Neembaum wird von den Raupen über die Blätter aufgenommen und verhindert deren weitere Entwicklung. Dadurch kann die Bildung der gesundheitsgefährdenden Brennhaare bereits im Vorfeld wirksam unterbunden werden.
Das eingesetzte Mittel gilt als unbedenklich für Säugetiere, Vögel und ausgewachsene Insekten und ist zudem für den biologischen Landbau zugelassen.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, die öffentliche Sitzung des Ausschusses zu verfolgen und sich über die aktuellen Maßnahmen der Gemeinde zu informieren.
