Gemeinde geht gegen überquellende Container an Friedhöfen vor
Die Gemeinde wird bei den Aufstellern von Altkleidercontainern unter anderem auf regelmäßige Leerungen drängen. Der auf dem Baubetriebshof aufgestellte Container sei letztlich „keine Restmüllstelle“, sagt dessen Leiter Marcel Momburg.
Zu Allerheiligen war es insbesondere am Nettesheimer Friedhof angesichts eines überfüllten Containers zu Ablagerungen von Altkleidersäcken in erheblichem Umfang gekommen – was insbesondere in den sozialen Medien für Unmut sorgte.
„Es sind Kosten, die in Rechnung gestellt werden sollten“, so Marcel Momburg unter Hinweis darauf, dass die am Sonntagmittag von der Bereitschaft des Bauhofs – nicht zum ersten Mal – entfernten Säcke für die Gemeinde kostenpflichtig entsorgt werden müssten.
Vom Bauhof werden die in der Gemeinde aufgestellten Container nach seinen Worten montags und freitags regelmäßig kontrolliert – was auch vor dem Feiertag der Fall war. Gleichwohl zeigte sich schon tags darauf, dass der gefüllte Container erneut von Kleidersäcken umgeben war.
Das Rechtsamt der Gemeinde wird jetzt mit den Betreibern dieser Container Kontakt aufnehmen, um das zu Allerheiligen besonders virulente, doch auch ansonsten gehäuft auftretende Problem zu lösen.
„Sollte es mit den Aufstellern keine zufriedenstellende Lösung geben, müssen die Altkleidercontainer eben weg – wir werden die weitere Entwicklung sorgfältig beobachten und bei Bedarf entsprechend handeln“, kündigt Bürgermeister Dr. Martin Mertens an.
„Davon abgesehen appelliere ich an diejenigen, die diese Säcke massenhaft an den Container abstellen, ihr Verhalten dringend zu überdenken“, sagt Martin Mertens.
