Logo und Motto der Gemeinde Rommerskirchen

Rommerskirchen trotzt dem Trend: Arbeitslosigkeit sinkt um 4,5 Prozent

Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt! Während die Zahl der Arbeitslosen im Rhein-Kreis Neuss im Oktober leicht gestiegen ist, verzeichnet die Gemeinde Rommerskirchen einen deutlichen Rückgang: Mit einem Minus von 4,5 Prozent entwickelt sich Rommerskirchen nicht nur besser als der Kreis insgesamt, sondern auch deutlich positiver als Nordrhein-Westfalen und der Bund.

Nach den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren im Oktober in Rommerskirchen 297 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 14 weniger als im September. Damit verzeichnet Rommerskirchen unter allen acht Kommunen des Rhein-Kreises Neuss sowohl prozentual als auch absolut den stärksten Rückgang.

Zum Vergleich: Im Rhein-Kreis Neuss insgesamt stieg die Arbeitslosigkeit um 0,4 Prozent auf 16.234 Menschen. Landesweit sank sie um 1,0 Prozent, bundesweit um rund 1,3 Prozent. Der Rückgang in Rommerskirchen fällt damit mehr als dreimal so stark aus wie im Bundesdurchschnitt und rund viereinhalbmal so stark wie im Landesdurchschnitt.

„Das ist eine ausgesprochen erfreuliche Entwicklung und ein positives Signal für unseren Wirtschaftsstandort“, erklärt Bürgermeister Dr. Martin Mertens. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine leistungsfähige und vielfältige lokale Wirtschaft ist. Dass sich Rommerskirchen hier so positiv entwickelt, freut mich besonders.“

Wirtschaftsförderung bleibt zentrale Aufgabe

Gleichzeitig warnt der Bürgermeister davor, aus den aktuellen Zahlen bereits eine nachhaltige Trendwende abzuleiten: „297 arbeitslose Menschen sind immer noch 297 Menschen, für die wir uns bessere Perspektiven wünschen. Deshalb sind diese Zahlen eine gute Nachricht, aber ausdrücklich kein Grund zur Entwarnung. Wir müssen weiterhin alles daransetzen, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen.“

Besonders wichtig ist Mertens dabei die Unterstützung der örtlichen Unternehmen.
„Unsere mittelständischen Unternehmen, Handwerksbetriebe, Dienstleister und Gewerbetreibenden sind das Rückgrat unserer lokalen Wirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze, bilden junge Menschen aus und tragen entscheidend zur Lebensqualität in unserer Gemeinde bei. Sie können sich auch weiterhin auf meine volle Unterstützung verlassen.“

Neben der Bildungspolitik gehört die Wirtschaftsförderung für Mertens deshalb zu den zentralen Schwerpunkten seiner Arbeit. „Bildung eröffnet Zukunftschancen, eine starke Wirtschaft schafft die Arbeitsplätze dazu. Beides gehört für mich untrennbar zusammen. Deshalb sind gute Bildungsangebote und die konsequente Unterstützung unserer Wirtschaft zwei zentrale Anliegen meiner Politik.“

Mit der Entwicklung neuer Gewerbeflächen, der Unterstützung bestehender Unternehmen und den Perspektiven des Strukturwandels will die Gemeinde ihre wirtschaftliche Position weiter stärken.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Kraftpark Rommerskirchen und der Entwicklung des ehemaligen Kraftwerksstandortes Neurath zu. Zugleich bleibt die Sicherstellung einer leistungsfähigen Energieversorgung eine entscheidende Voraussetzung für neue Investitionen und Arbeitsplätze.

„Wir wollen nicht nur vorhandene Arbeitsplätze erhalten, sondern auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass neue Unternehmen nach Rommerskirchen kommen und bestehende Betriebe wachsen können. Dafür brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen, eine leistungsfähige Infrastruktur und insbesondere eine gesicherte Energieversorgung“, betont Mertens.

Sein Fazit: „Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen, dass Rommerskirchen im regionalen Vergleich erfreulich dasteht. Das ist Ansporn und Verpflichtung zugleich. Wir werden weiterhin mit ganzer Kraft daran arbeiten, Rommerskirchen als attraktiven Wirtschafts-, Bildungs- und Lebensstandort zu stärken.“