Spitzenergebnis für Rommerskirchen: Alle elf KiTas in den besten Indexstufen
Rommerskirchen glänzt beim neuen KiTa-Sozialindex und hebt sich deutlich von den Nachbarstädten ab. Und Bürgermeister Dr. Martin Mertens freut sich über hervorragende Ausgangsbedingungen für Familien. Zugleich dankt er allen engagierten KiTa-Teams.
Das sind wirklich erfreuliche Nachrichten für die Gemeinde Rommerskirchen: Der neue KiTa-Sozialindex des Landes Nordrhein-Westfalen zeigt, dass sämtliche elf Kindertageseinrichtungen der Gemeinde glänzend dastehen: Acht Einrichtungen wurden der Stufe 1 (von insgesamt neun), drei weitere der Stufe 2 zugeordnet. Keine einzige Rommerskirchener KiTa erreicht eine schlechtere Stufe.
Damit weist Rommerskirchen im landesweiten Vergleich ausgesprochen günstige soziale Ausgangsbedingungen für die frühkindliche Bildung auf.
Wie bemerkenswert dieses Ergebnis ist, zeigt ein Blick in die Nachbarschaft: Während sämtliche Rommerskirchener Einrichtungen ausschließlich in den beiden besten Sozialindexstufen liegen, reichen die Einstufungen in Dormagen und Grevenbroich jeweils bis zur Stufe 6, in Bedburg und Pulheim bis zur Stufe 5 und in Bergheim sogar bis zur Stufe 7. Damit nimmt Rommerskirchen unter den sechs betrachteten Kommunen eine besonders günstige Position ein.
„Das ist eine wirklich erfreuliche Nachricht für unsere Gemeinde und vor allem für unsere Familien“, erklärt Bürgermeister und Bildungsdezernent Dr. Martin Mertens. „Wenn alle elf Kindertageseinrichtungen in Rommerskirchen in den beiden günstigsten Sozialindexstufen liegen, während unmittelbar in unserer Nachbarschaft teilweise deutlich höhere soziale Herausforderungen bestehen, dann zeigt das, unter welch guten sozialen Rahmenbedingungen viele Kinder bei uns aufwachsen. Das gibt uns Rückenwind für unsere weitere Arbeit.“
Gute Ausgangsbedingungen für unsere Kinder
Der wissenschaftlich entwickelte KiTa-Sozialindex berücksichtigt insbesondere soziale Belastungsfaktoren im Umfeld der Einrichtungen. Er soll dazu beitragen, zusätzliche Fördermittel künftig gezielter einzusetzen.
Dabei ist ausdrücklich festzuhalten: Der Sozialindex ist keine Bewertung der pädagogischen Qualität oder der Arbeit der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen. Er beschreibt vielmehr die sozialen Rahmenbedingungen, unter denen die Einrichtungen arbeiten (zum Beispiel Kinderarmutsdichte, Familiensprache sowie Wohn- und Familienverhältnisse). Auch bei niedrigen Indexwerten können Kinder und Familien besonderen Unterstützungsbedarf haben.
Für Mertens ist das Ergebnis dennoch ein erfreuliches Signal: „Wir haben in Rommerskirchen in den vergangenen Jahren viel dafür getan, unsere Gemeinde familienfreundlich weiterzuentwickeln und gute Betreuungs- und Bildungsangebote zu schaffen. Der Sozialindex ist kein unmittelbarer Maßstab für diese Arbeit. Aber er zeigt, dass wir über sehr gute soziale Ausgangsbedingungen verfügen, auf denen wir weiter aufbauen können.“
Ein herzliches Dankeschön an alle KiTa-Teams
Besonders wichtig ist dem Bürgermeister der persönliche Dank an die Menschen, die sich täglich für die Kinder und Familien in Rommerskirchen engagieren. „Mein ganz großer Dank gilt dem gesamten Team unseres Familienbüros unter der Leitung von Monika Lange und Henrik Peters ebenso wie allen Einrichtungsleitungen und den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Kindertageseinrichtungen. Sie leisten Tag für Tag hervorragende Arbeit. Mit unglaublich viel Herzblut, Geduld, Fachwissen und persönlichem Einsatz begleiten sie unsere Kinder auf ihrem Weg ins Leben. Dafür möchte ich ihnen von Herzen danken. Und das sage ich nicht nur als Bürgermeister und Bildungsdezernent unserer Gemeinde, sondern ausdrücklich auch als Vater. Ich weiß, wie wertvoll diese Arbeit für unsere Kinder und für uns Eltern ist.“
Bildung ist unser wichtigster Rohstoff
Für Mertens steht fest, dass gute Bildungschancen bereits in den ersten Lebensjahren beginnen. Kindertageseinrichtungen seien weit mehr als Betreuungsangebote: Sie seien Orte der Begegnung, des sozialen Lernens und der individuellen Förderung.
„Bildung ist der wichtigste Rohstoff, den wir haben. Deshalb gehört sie seit Beginn meiner Amtszeit zu den absoluten Schwerpunkten meiner Politik. Das gilt für unsere Grundschulen genauso wie für unsere Kindertageseinrichtungen. Als Wissenschaftler, der selbst an einer Universität gelehrt hat, weiß ich, wie entscheidend gute Bildung für den weiteren Lebensweg ist. Und die beginnt eben schon bei unseren Kleinsten. Deshalb bin ich auch von Herzen gerne Bildungsdezernent unserer Gemeinde. Wir werden weiterhin viel Zeit, Kraft und Energie in unsere Bildungslandschaft investieren. Denn hervorragende Bildungsangebote sind nicht nur eine Investition in die Zukunft unserer Kinder, sondern auch ein entscheidender Standortvorteil für Rommerskirchen. Und solange ich Bürgermeister bin, wird das so bleiben.“
Dass das Land Nordrhein-Westfalen mit dem neuen Sozialindex Einrichtungen mit besonderen sozialen Herausforderungen gezielter unterstützen möchte, begrüßt Mertens ausdrücklich. Gleichzeitig müsse die Finanzierung aller Kindertageseinrichtungen dauerhaft gesichert bleiben.
„Jedes Kind soll bei uns die bestmöglichen Chancen erhalten – unabhängig von seiner Herkunft und den familiären Voraussetzungen. Gute frühkindliche Bildung darf nicht vom Wohnort oder den finanziellen Möglichkeiten der Eltern abhängen. Deshalb brauchen wir starke Einrichtungen, engagierte Fachkräfte und verlässliche Rahmenbedingungen – überall.“
Das hervorragende Ergebnis des neuen KiTa-Sozialindex ist für Rommerskirchen damit eine erfreuliche Bestätigung der günstigen sozialen Ausgangsbedingungen und zugleich ein Ansporn, die Gemeinde als attraktiven und familienfreundlichen Lebensort weiterzuentwickeln.
