Lkw zwängen sich durch Villau: Gemeinde hat schnell reagiert
Villau. Nachdem vor ein paar Jahren der Feldweg zwischen Villau und dem Bahndamm asphaltiert wurde, wurde er recht schnell von Lkw-Fahrern als Abkürzung entdeckt. „Hier gibt es rund 20 Lkw-Bewegungen. Tag und Nacht, zwischen 4 und 23 Uhr. Auch an Sonntagen und Feiertagen“, meldete sich ein Bürger bei der Gemeindeverwaltung.
Laut Beschilderung darf dieser Weg nur von landwirtschaftlichen Fahrzeugen mit grünem Nummernschild, Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. „Der Weg ist 2,6 Meter breit; die Lkw sind mitunter breiter. Mütter mit Kinderwagen, Radfahrer, Kinder auf Ponys (vom nahen Reiterhof) und Spaziergänger müssen in Rüben und Getreide flüchten, um nicht überfahren zu werden“, so der Sprecher der Bürger weiter.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens und die Gemeinde in Person von Martin Bender vom Tiefbauamt reagierten sofort: Dort, wo der Feldweg im Dorf mündet, wurden zwei zusätzliche Leitpfosten angebracht, die den großen Lkw das Abbiegen derart erschweren, dass diese „Abkürzung“ für die Fahrer an Reiz verlieren dürften. Die Anlieger, speziell die Kinder, haben mit farbigen Bodenmarkierungen einen zusätzlichen Beitrag geleistet.
Jetzt hoffen die Bürger aus Villau auf weniger „brenzlige Situationen für Kinder und Tiere“.
