Kirchenführung in St. Briktius am Tag des offenen Denkmals
Am Sonntag, 13. September, beteiligt sich die Pfarrkirche Sankt Briktius Oekoven erneut am bundesweiten Tag des offenen Denkmals.
Besucherinnen und Besucher haben an diesem Tag die Gelegenheit, eine der ältesten und zugleich stimmungsvollsten Dorfkirchen der Region neu zu entdecken. Im Rahmen von Führungen werden Geschichte und Geschichten, sowie die außergewöhnliche Ausmalung des Kirchenraums vorgestellt. Darüber hinaus werden historische Messgewänder präsentiert, die nur selten öffentlich zu sehen sind.
Eine Ausstellung zur Geschichte der Kirche und der Pfarre vermittelt spannende Einblicke in die Entwicklung des Dorfes und seines kirchlichen Lebens über die Jahrhunderte hinweg.
„Erstmals werden dabei auch historische Fotografien des Alten Pastorats, des Kirchhofs sowie der drei Ortschaften Oekoven, Deelen und Ückinghoven öffentlich gezeigt“, verrät Gerd Broich, der wohl beste Kenner der Historie von St. Briktius. Die teils seltenen Aufnahmen dokumentieren eindrucksvoll das frühere Erscheinungsbild der Orte und machen die Veränderungen von Ortsbild und Lebenswelt über Generationen hinweg sichtbar.
„Unter dem diesjährigen Motto des Tags des offenen Denkmals, „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“, möchten wir zugleich den Gedanken aufgreifen, dass historische Sakralbauten nicht nur bauliche Denkmäler sind, sondern auch Teil einer gewachsenen kulturellen und ethischen Infrastruktur, die Gemeinschaft stiftet und Identität vermittelt“, sagt Gerd Broich sagt.
Die Pfarrkirche am Roncalliplatz 2 wird von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet sein. Führungen stehen von 11 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 16 Uhr auf dem Programm.
