Edeltraud Kühnöl feierte Ihren 95.Geburtstag
Gemeinsam mit ihrer Familie feiert jetzt Edeltraud Kühnöl ihren 95. Geburtstag. Ursprünglich aus dem Sudetenland stammend, lernte sie ihren Ende 2025 verstorbenen Mann Heinz auf einem Hof in Dortmund kennen, auf dem der versierte Landwirt tätig war. Geheiratet haben die beiden in Lünen- Brambauer, dem Heimatort ihres Mannes. Im März 1958 kam das junge Ehepaar ins Rheinland, wo er zunächst die Verwaltung von Gut Muchhausen in Villau übernahm – mit über 800 Jahren einer der ältesten Höfe in der gesamten Region.
Zu den weiteren Stationen gehörte u.a. das Lohhof in Neukirchen, ehe Heinz Kühnöl in Köln-Weiler einen Pachthof übernahm. 1972 wurde die Familie, zu der schon bald auch zwei Töchter gehörten, im eigenen Haus in Sinsteden heimisch. Im Lauf der Zeit wurden die beiden Großeltern dreier Enkelinnen und eines Enkels.
Edeltraud Kühnöl und ihr Mann waren mehr als 70 Jahre verheiratet, was auch in weitaus größeren Kommunen als Rommerskirchen eher eine Seltenheit ist.
Das große – und einzige – Hobby der beiden war eindeutig „der Garten, der Garten und nochmals der Garten“, wie Karl-Heinz Kühnöl anlässlich ihrer Eisernen Hochzeit 2019 einmal sagte, Edeltraud Kühnöl liebte stets Blumen über alles.
Seitens der Gemeinde Rommerskirchen gratulierten Vizebürgermeister Harry Marquardt und Fadimeh Arslanmirza-Sengül vom Bürgermeisterbüro.
„Es gibt Begegnungen, die einem einfach im Gedächtnis bleiben: Frau Kühnöl ist eine unglaublich herzliche und sympathische Frau, bei der man sofort spürt, dass Familie für sie immer das Wichtigste war. Besonders berührt hat mich, wie liebevoll sich ihre Töchter und die Enkelkinder um sie kümmern. So viel Herzlichkeit und Zusammenhalt entstehen nicht von selbst. Ich bin überzeugt, dass Frau Kühnöl gemeinsam mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann ihren Kindern Werte wie Liebe, Respekt und füreinander da zu sein mit auf den Weg gegeben hat“, zeigte sie sich überaus beeindruckt.
Ähnlich sieht es Harry Marquardt: „Solche Termine sind wirklich nicht alltäglich. Es hat mich sehr gefreut, die Bekanntschaft von Frau Kühnöl und ihrer Familie zu machen.“
