Ortsteilreport (3): Kinder pflanzen „Zukunfts-Bäume“
Es gibt die großen Projekte, die in der Gemeindeverwaltung mit Blick auf Zukunft gestaltet werden. Und über die viel diskutiert wird. Daneben findet aber auch viel Arbeit und Engagement mit kleineren Projekten in allen Ortsteilen statt. Oft Dinge, die den Einwohnern vor Ort sehr am Herzen liegen. Bauhof, Tiefbauamt, aber zum Beispiel auch das Jugendamt leisten hier – oft ganz im Stillen – hervorragende Arbeit. Hier eine kurze Bilanz für Widdeshoven und Hoeningen.
Dass sich in Widdeshoven was getan hat, ist mehr als offensichtlich: die Hoeninger Straße wurde inklusive Gehweg und Baumscheiben neugestaltet. Bürgermeister Dr. Martin Mertens zeigt sich mit dem hier Erreichten sehr zufrieden, fühlten sich die Anwohner schon beim Verlassen ihres Hauses vom Verkehr in der engen Durchfahrtsfahrt gefährdet.
In Folge der ständigen Straßenkontrollen wurden Straßenmarkierungen wurden an unterschiedlichen Stellen in Widdeshoven aufgebracht. Außerdem wurde eine Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut.
Anna Trundelberg, ihres Zeichens Leiterin des Tiefbauamtes, verweist zudem darauf, dass die Wirtschaftswege rund um die beiden Orte gepflegt und im Zweifelsfall instandgesetzt werden.
Marcel Momburg, dem die Leitung des Bauhofes obliegt, lenkt den Blick auf die Traditionspflege: Für die Pfingstkirmes wurde der Ort natürlich herausgeputzt. Und für den August ist die Montage von Bodenhülsen für die Fahnenmaste des Schützenvereins geplant.
In Hoeningen dürfte die Pflanzaktion am Sportplatz noch in bester Erinnerung sein: die Aufforstung des Wäldchens zwischen der K27 und der Sportanlage Hoeningen wurde im Frühjahr als Gelegenheit genutzt, Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen aktiv einzubeziehen. „Wir möchten aus dieser Fläche einen artenreichen und zukunftsfähigen Wald entwickeln, der den Herausforderungen des Klimawandels standhält. Besonders wichtig ist uns dabei, dass viele Menschen aus unserer Gemeinde aktiv mitmachen und Verantwortung für unsere Umwelt übernehmen“, betont Bürgermeister Dr. Mertens.
Im vergangenen Jahr hatte der Kreisförster auf den schlechten Gesundheitszustand vieler Bäume in dem Wäldchen hingewiesen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit mussten die geschädigten Bäume entfernt werden. Nun soll dort neues Leben gedeihen.
Pauline Backes, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Rommerskirchen, hatte die Aktion organisiert. Und Kreisförster Lothar Schnegelsberg vom Rhein-Kreis-Neuss hatte die Setzlinge besorgt.
Viel Aufmerksamkeit widmet die Gemeinde bekanntermaßen auch der Kastanienschule, die nach den Sommerferien unter neuer Leitung ins nächste Schuljahr starten wird. Monika Lange, Leiterin des Familienbüros, prüft derzeit, wie auf dem Schulhof schnell, aber auch dauerhaft für mehr Schatten gesorgt werden. Bei der Verabschiedung von Anette Gruner, nunmehr ehemalige, aber absolut beliebte Schulleiterin, hatte Bürgermeister Dr. Martin Mertens ihren quasi „letzten Wunsch“ aufgenommen und umgehende Prüfung zugesagt.
Auch wichtig: Das erste Treffen der Friedhofs-Kommission des Rates der Gillbach-Gemeinde hat auf dem Friedhof in Hoeningen stattgefunden. Beschlüsse soll zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden. Bürgermeister Dr. Martin Mertens verspricht aber: „Das Thema Friedhofspflege wird verstärkt in den Fokus genommen.“
