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Bürgermeister Dr. Martin Mertens zwölf Jahre im Amt

23.06.2026 | Pressemitteilung

Am 23. Juni jährt sich für Dr. Martin Mertens ein ganz besonderes Datum: Auf den Tag genau vor zwölf Jahren hat er 2014 sein Amt als Bürgermeister angetreten.
Am 23. Juni 2014 begann damit eine Amtszeit, die bis heute von zahlreichen Projekten, wichtigen Zukunftsentscheidungen, erfolgreichen Investitionen, aber auch von großen Herausforderungen geprägt ist.
Zwölf Jahre sind in der Kommunalpolitik eine lange Zeit. Sie umfassen Generationen von Kindergartenkindern, die inzwischen Jugendliche geworden sind. Sie umfassen politische und gesellschaftliche Veränderungen, wirtschaftliche Umbrüche und Krisen von historischer Dimension. In diesen zwölf Jahren hat sich Rommerskirchen sichtbar verändert.
Was 2014 begann, entwickelte sich zu einer kontinuierlichen Modernisierung der Gemeinde. Neue Kindertagesstätten wurden errichtet, Schulen digitalisiert, Wohnraum geschaffen, Unternehmen angesiedelt, die Infrastruktur ausgebaut und die Gemeinde auf die Herausforderungen des Strukturwandels vorbereitet.
„Bürgermeister zu sein ist für mich kein Beruf, sondern eine Verantwortung gegenüber den Menschen unserer Gemeinde. Die vergangenen zwölf Jahre waren intensiv, arbeitsreich und manchmal auch herausfordernd. Gleichzeitig waren sie geprägt von vielen Erfolgen, die wir gemeinsam erreicht haben. Mein Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinen, Unternehmen, Ehrenamtlichen, Ratsmitgliedern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die diesen Weg mitgestaltet haben“, sagt der Bürgermeister.

Am 25.Mai 2014 war Martin Mertens als Nachfolger von Albert Glöckner erstmals zum Bürgermeister gewählt worden, wobei es sich mit knapp 61 Prozent der Stimmen klar gegen die politische Konkurrenz durchsetzen konnte.
„Es war von Beginn an mein Ziel, Rommerskirchen als familienfreundliche, wirtschaftsstarke und zukunftsorientierte Gemeinde weiterzuentwickeln“.
Heute, zwölf Jahre später, zeigt sich, dass viele dieser Ziele erfolgreich umgesetzt wurden.

DIE 20 PRÄGENDSTEN ERFOLGE DER VERGANGENEN ZWÖLF JAHRE
1. Ausbau der Kinderbetreuung
Ein Schwerpunkt der vergangenen Jahre war die Familienpolitik. Mehrere Kindertagesstätten wurden neu errichtet oder erweitert. Dadurch konnten zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden.
2. Neue Kindertagesstätten
Mit Einrichtungen wie den „Kleinen Weltentdeckern“ entstanden moderne Bildungsorte für die jüngsten Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde.
3. Erweiterung bestehender Betreuungseinrichtungen
Bestehende Einrichtungen wurden kontinuierlich modernisiert und ausgebaut, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden.
4. Modernisierung der Schulen
Die Schulen der Gemeinde erhielten moderne Ausstattung, neue Lernräume und erhebliche Investitionen in die Bildungsinfrastruktur.
5. Digitalisierung der Schulen
Rommerskirchen entwickelte sich zu einem Vorreiter bei der digitalen Bildung. Frühzeitig wurden Glasfaseranschlüsse geschaffen und digitale Lernangebote eingeführt.
6. Flächendeckender Glasfaserausbau
Heute zählt Rommerskirchen zu den Kommunen mit einer besonders leistungsfähigen digitalen Infrastruktur. Die frühzeitige Entscheidung für Glasfaseranschlüsse stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Gemeinde bis heute.
7. Neue Rettungswache
Die Inbetriebnahme der Rettungswache im Jahr 2018 war ein Meilenstein für die Sicherheit der Bevölkerung. Die medizinische Notfallversorgung konnte dadurch deutlich verbessert werden.
8. Stärkung der Feuerwehr
Die Feuerwehr erhielt moderne Fahrzeuge, zeitgemäße Ausrüstung und umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur. Rund 150 aktive Feuerwehrangehörige leisten heute einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Gemeinde.
9. Modernisierung des Bahnhofs
Der Bahnhof wurde schrittweise modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Dies verbessert die Mobilität insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.
10. Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs
Barrierefreie Haltestellen, Mobilstationen und neue Mobilitätsangebote tragen dazu bei, den öffentlichen Verkehr attraktiver zu gestalten.
11. Entwicklung neuer Wohngebiete
In mehreren Ortsteilen entstanden neue Baugebiete, die insbesondere jungen Familien Perspektiven in Rommerskirchen eröffneten.
12. Förderung bezahlbaren Wohnraums
Die Gemeinde setzte sich kontinuierlich dafür ein, dass Wohnraum auch für Familien mit mittleren Einkommen bezahlbar bleibt.
13. Wirtschaftsförderung
Durch gezielte Ansiedlungspolitik konnten neue Unternehmen gewonnen werden. Seit dem Amtsantritt von Dr. Martin Mertens entstanden mehr als 1.100 zusätzliche Arbeitsplätze.
14. Stärkung des Gewerbestandortes
Die Gewerbesteuereinnahmen konnten deutlich gesteigert werden. Dies stärkt die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinde.
15. Strukturwandel im Rheinischen Revier
Rommerskirchen positionierte sich frühzeitig als aktiver Partner beim Strukturwandel und entwickelte Perspektiven für die Zeit nach der Braunkohle.
16. Umwelt- und Klimaschutz
Allein im Jahr 2020 wurden über 5.200 neue Bäume gepflanzt. Zahlreiche weitere Maßnahmen verbesserten den Natur- und Klimaschutz.
17. Förderung des Sports
Sportstätten wurden modernisiert und mit Investitionen von mehreren hunderttausend Euro nachhaltig gestärkt.
18. Unterstützung des Ehrenamts
Vereine, Initiativen und ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger wurden kontinuierlich unterstützt.
19. Ausbau digitaler Verwaltungsangebote
Viele Dienstleistungen können heute online genutzt werden. Die Verwaltung wurde schrittweise modernisiert und digitalisiert.
20. Hohe Lebensqualität und stabile Entwicklung
Trotz vielfältiger Herausforderungen entwickelte sich Rommerskirchen kontinuierlich weiter und zählt heute zu den attraktiven Wohnstandorten im Rhein-Kreis Neuss.
ZWÖLF JAHRE IN ZAHLEN
• Mehr als 1.100 neue Arbeitsplätze
• Mehrere neue Kindertagesstätten
• Flächendeckender Glasfaserausbau
• Eigene Rettungswache seit 2018
• Rund 150 aktive Feuerwehrmitglieder
• Über 5.200 neu gepflanzte Bäume allein im Jahr 2020
• Umfangreiche Investitionen in Schulen
• Mehr als 240.000 Euro Investitionen in Sportstätten
• Zahlreiche neue Wohnbauflächen
• Ausbau der digitalen Verwaltung
• Aktive Beteiligung am Strukturwandel im Rheinischen Revier
AUCH SCHWIERIGE HERAUSFORDERUNGEN GEHÖREN ZUR BILANZ
Eine ehrliche Rückschau umfasst nicht nur Erfolge.
Die vergangenen zwölf Jahre waren geprägt von Herausforderungen, die weit über die Gemeindegrenzen hinausreichten.
Flüchtlingskrise
Die Jahre 2015 und 2016 stellten Verwaltung und Ehrenamt vor große Aufgaben. Die Unterbringung und Integration geflüchteter Menschen erforderte erhebliche organisatorische Leistungen.
Corona-Pandemie
Die Jahre 2020 bis 2022 gehören zu den schwierigsten Abschnitten der jüngeren Geschichte. Schulen mussten digitalisiert, Schutzmaßnahmen organisiert und zahlreiche kommunale Dienstleistungen neu strukturiert werden.
Energiekrise und Inflation
Steigende Energiepreise und erhebliche Kostensteigerungen stellten Kommunen bundesweit vor neue Herausforderungen.
Strukturwandel
Der Ausstieg aus der Braunkohle verändert das gesamte Rheinische Revier. Rommerskirchen musste neue wirtschaftliche Perspektiven entwickeln und Chancen für kommende Generationen schaffen.
Kontroverse Debatten
Große Infrastrukturprojekte, Fragen der Windenergie, neue Wohngebiete oder finanzielle Entscheidungen führten immer wieder zu intensiven politischen Diskussionen. Diese Debatten gehören zur kommunalen Demokratie und waren Bestandteil einer lebendigen politischen Kultur.
EIN BÜRGERMEISTER ZUM ANFASSEN
Neben den großen Projekten ist Martin Mertens aber auch eine hohe Präsenz im Gemeindeleben wichtig.
Ob in Schulen, Kindertagesstätten, Senioreneinrichtungen, Vereinen oder bei zahlreichen Veranstaltungen – der direkte Austausch mit den Menschen gehört seit Beginn seiner Amtszeit zu seinem Selbstverständnis.
Viele Bürgerinnen und Bürger kennen ihren Bürgermeister persönlich aus Bürgersprechstunden, Vereinsbesuchen, Schulveranstaltungen oder Festen in den Ortsteilen.
BLICK NACH VORN
Auch nach zwölf Jahren sieht Dr. Martin Mertens die Entwicklung Rommerskirchens keineswegs als abgeschlossen an.
Zu den zentralen Zukunftsaufgaben zählen:
• weitere Investitionen in Bildung und Betreuung,
• die Schaffung bezahlbaren Wohnraums,
• die erfolgreiche Gestaltung des Strukturwandels,
• die Modernisierung der Infrastruktur,
• der Ausbau erneuerbarer Energien,
• die Digitalisierung kommunaler Dienstleistungen,
• die Sicherung einer starken lokalen Wirtschaft.
„Zwölf Jahre sind ein guter Zeitpunkt für eine Bilanz. Gleichzeitig sind sie Ansporn, weiter an der Zukunft unserer Gemeinde zu arbeiten. Rommerskirchen hat enormes Potenzial. Gemeinsam werden wir diesen erfolgreichen Weg fortsetzen“, erklärt Bürgermeister Dr. Martin Mertens.