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Vorstellung des Gillbach-Konzeptes am 28. Mai 2026 – Grundlagen für die zukünftige Entwicklung des Landschaftsraums werden präsentiert

21.05.2026 | Pressemitteilung

Die Mitglieder der Facharbeitsgruppe Gillbach werden in der Ratssitzung am 28. Mai 2026 ihre Ergebnisse zur zukünftigen Entwicklung des Gillbachs vorstellen. Das Konzept beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Braunkohleausstiegs und den damit verbundenen Veränderungen der Wasserführung im Bereich des Gillbachs zwischen Bergheim und Rommerskirchen-Widdeshoven.

Bürgermeister Dr. Mertens betont dabei die besondere Bedeutung des Arbeitspapiers für die zukünftige Entwicklung der Region:

„Mit dem Ende der Braunkohleverstromung stehen wir vor tiefgreifenden Veränderungen für unsere Landschaft und unsere Gewässer. Das Arbeitspapier liefert erstmals eine umfassende fachliche Grundlage, um Chancen, Risiken und Entwicklungsmöglichkeiten für den Gillbach und den gesamten Naturraum sachlich bewerten zu können.“

„Das Konzept basiert auf fachlichen Untersuchungen und Bewertungen der beteiligten Expertinnen und Experten. In den Prozess eingebunden waren Vertreterinnen und Vertreter des Rhein-Kreises Neuss, des Rhein-Erft-Kreises, der RWE Power AG sowie des Erftverbandes. Die Gemeinde Rommerskirchen und die Kreisstadt Bergheim begleiten den Prozess, um auf Grundlage der fachlichen Erkenntnisse die weiteren politischen Diskussionen und Bewertungen führen zu können.

Das Konzept untersucht unter anderem wasserwirtschaftliche Entwicklungen, mögliche ökologische Potenziale sowie verschiedene theoretische Maßnahmenansätze für die Zukunft des Gillbachs.“
Wichtig ist jedoch, dass mit der Vorstellung des Arbeitspapiers ausdrücklich noch keine endgültigen Entscheidungen oder konkreten Umsetzungsmaßnahmen verbunden sind:
Es stellt keine fertige Planung dar und präsentiert keine abschließenden Lösungen. Die Ergebnisse sollen künftig als Basis dienen, um gemeinsam mit Fachbehörden, Politik, Verbänden und Bürgerschaft mögliche Entwicklungsperspektiven für den Gillbach und den umliegenden Landschaftsraum zu diskutieren.

Zudem hat die Facharbeitsgruppe damit die notwendigen fachlichen Grundlagen für die weiteren Planungen, Beschlüsse und Entscheidungen auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene für die kommenden Jahre geschaffen.