Intensive Diskussionen zur Kastanienallee – Kein eindeutiges Meinungsbild der Anwohnerschaft
Beim jüngsten Ortsteilgespräch im Ratssaal waren Eckumerinnen und Eckumer in der deutlichen Mehrheit gegenüber der Einwohnerschaft aus Rommerskirchen und Gill. Weniger eindeutig fiel das Meinungsbild zur wohl am heißesten diskutierten Frage aus: Soll die Kastanienallee verkehrsberuhigt und zu einer Fahrradstraße umgewidmet werden oder bleibt es beim bisherigen Status quo ?
Virulent ist die Frage sei dem Fußverkehrswegecheck vor einigen Jahren, als Anwohner geltend machten, dass auf der Kastanienallee zu schnell gefahren werde. Die einzig sinnvolle Lösung zur Tempodrosselung bestünde darin, die Kastanienallee zu einer Fahrradstraße umzuwidmen. Die Stimmen für eine Beibehaltung des Status Quo und die für einen Fahrradstraße hielten sich in etwa die Waage.
Sollte die Kastanienallee tatsächlich zur Fahrradstraße umgewidmet werden, ginge dies nach den Worten von Tiefbauamtsleiterin Anna Trundelberg mit „einem absoluten Vorrang für Fahrräder“ einher. Eine Konsequenz hieraus wäre , dass Radler die gesamte Straße nutzen könnten und der Autoverkehr sich hiernach zu richten hätte. Parken wäre nur auf speziell gekennzeichneten Flächen möglich, die aktuell eher komfortable Parkplatzsituation würde durch den Wegfall von Stellflächen geändert.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens zufolge will die Gemeinde nun erst einmal eigene Geschwindigkeitsmessungen auf der Kastanienallee vornehmen und diese auswerten. Denkbar wäre im Anschluss auch eine Bürger-, sprich Anwohnerversammlung für die Kastanienallee, deren Ergebnis womöglich die Grundlage für weitere Schritte sein könnte.
Auch die Verkehrssicherheit auf dem Rosenweg – insbesondere für Fußgänger, aber auch angesichts des Begegnungsverkehrs auf der engen Fahrbahn – halten manche für ein wichtiges Problem. Eine vorgeschlagene Lösung könnte die Umwandlung zur Einbahnstraße sein.
Was den Rommerskirchen und Gill angeht, diskutierten die Bürgerinnen und Bürger mit Vertretern der Verwaltung auch über das Neubaugebiet Giller Höfe, wo die Spielplatzsituation eine wichtige Rolle spielte.
