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Kriminalitätsstatistik: 2025 deutlicher Rückgang bei Wohnungseinbrüchen um 16 Prozent

08.05.2026 | Pressemitteilung

Die Gemeinde Rommerskirchen kann auf ein insgesamt positives Sicherheitsjahr 2025 zurückblicken. Dies geht aus der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik sowie dem Verkehrslagebild hervor, die jetzt Ordnungsamtsleiter Tobias Hantschel dem Ausschuss für Gesundheit, Sicherheit, Soziales, Demographie und Sport vorstellte.

Die Gesamtkriminalität blieb 2025 nahezu auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig verzeichnete Rommerskirchen erneut die geringste Fallzahl im kreisweiten Vergleich. Besonders positiv entwickelte sich die Aufklärungsquote, die mit 59,5 Prozent den höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre erreichte.

Auch im Bereich der Gewaltkriminalität blieb Rommerskirchen die Kommune mit den niedrigsten Fallzahlen im Rhein-Kreis Neuss. Die Aufklärungsquote lag hier bei 77,8 Prozent.
Bei Wohnungseinbrüchen konnte ein deutlicher Rückgang festgestellt werden. Die Zahl der Fälle sank um 16 Prozent. Gleichzeitig blieb mehr als jeder zweite Einbruch im Versuchsstadium stecken – ein Hinweis auf wirksame Präventionsmaßnahmen und erhöhte Aufmerksamkeit der Bevölkerung.

Auch die Zahl der Fahrraddiebstähle blieb auf niedrigem Niveau und stellte erneut den niedrigsten Wert im Kreisvergleich dar.

Im Bereich der Verkehrssicherheit zeigt das Verkehrslagebild 2025 ebenfalls eine positive Entwicklung. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle sank leicht. Besonders hervorzuheben ist der Rückgang der Unfälle mit verletzten Personen.

Für Bürgermeister Dr. Martin Mertens „bestätigen die aktuellen Zahlen, dass Rommerskirchen weiterhin zu den sichersten Kommunen im Rhein-Kreis Neuss gehört. Besonders erfreulich ist die erneut hohe Aufklärungsquote sowie die insgesamt niedrige Kriminalitätsbelastung. Mein Dank gilt ausdrücklich der Polizei, den Einsatzkräften, der Verwaltung sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch Aufmerksamkeit und Engagement zu dieser positiven Entwicklung beitragen.“

Gleichzeitig machte Mertens deutlich, dass die positiven Entwicklungen kein Anlass seien, bei den Sicherheitsanstrengungen nachzulassen:
„Die guten Zahlen sind erfreulich, aber sie sind ausdrücklich kein Grund, jetzt die Hände in den Schoß zu legen. Sicherheit gehört zu den obersten Prioritäten unserer Gemeinde – und auch für mich persönlich als Bürgermeister hat dieses Thema höchste Bedeutung. Gemeinsam mit Polizei und Ordnungsamt werden wir weiter intensiv daran arbeiten, die Zahlen noch weiter zu verbessern.“

Für den Rathauschef ist klar: „Auch geringe Kriminalitätszahlen bedeuten immer noch, dass Straftaten stattfinden. Deshalb ist jeder einzelne Fall einer zu viel. Unser Anspruch ist es, im Bereich der Kriminalität möglichst dauerhaft ganz unten in den Statistiken zu liegen und landesweit zu den Kommunen mit den niedrigsten Kriminalitätszahlen zu gehören.“

Die Gemeinde werde daher die Zusammenarbeit zwischen Ordnungsamt und Polizei weiter ausbauen und bestehende Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen konsequent stärken.
„Nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten können wir das hohe Sicherheitsniveau in Rommerskirchen nicht nur erhalten, sondern Schritt für Schritt weiter verbessern“, betont Martin Mertens.