Sicherheitsausschuss begutachtet Drehleiter
Nachdem die erste Drehleiter in der Geschichte der Feuerwehr überhaupt am 27. März im Feuerwehrgerätehaus Nettesheim angekommen war, konnten sie jetzt erstmals auch die zuständigen Fachpolitiker(innen) ausführlich in Augenschein nehmen. Vor der ersten Sitzung des neu gebildeten Ausschusses für Gesundheit, Sicherheit, Soziales, Demografie und Sport fanden sich dessen Mitglieder auf dem Rathausparkplatz ein und ließen sich vom Rommerskirchener Feuerwehrchef Daniel Krey und Sicherheitsberater Norbert Lange die Funktionen des neuen Hilfsgeräts ebenso wie etliche technische Details, der dorthin transportierten Drehleiter erläutern.
Öffentlich in großem Rahmen präsentiert wird die neue Drehleiter erstmals am 29. Juni beim eigens deswegen vom angestammten Termin im August vorverlegten Feuerwehrfest des Löschzugs Nettesheim. Bei dieser Gelegenheit erfolgt auch die offizielle Übergabe an die Feuerwehr durch Bürgermeister Dr. Martin Mertens.
Das hochmoderne, von der Feuerwehr Ende März begeistert empfangene, Fahrzeug traf früher als erwartet in Nettesheim ein, nachdem bereits die Anschaffung binnen ungewöhnlich kurzer Zeit abgewickelt werden konnte. Vor gerade mal einem Jahr hatte sich der Rat einstimmig für die Anschaffung entschieden. Schon beim traditionellen Feuerwehrabend im November stand fest, dass sich die Lieferfrist aufgrund günstiger Umstände wesentlich verkürzen werde. Letztlich programmgemäß traf die Drehleiter zum Ende des ersten Quartals 2026 in der Gemeinde ein.
Eine Delegation unter Leitung des stellvertretenden Wehrleiters Carsten Hahn sowie der Löschzugführer Simon Guth und Patrick Schwenke hatte sie Drehleiter Ende März bei der Firma Rosenbauer in Karlsruhe abgeholt. Die Rückfahrt nach Rommerskirchen verlief reibungslos und dauerte rund vier Stunden.
„Die Anschaffung der Drehleiter zeigt vor allem, dass die Sicherheit der Bevölkerung bei uns ganz obenan steht. Zudem ist sie ein Zeichen der Anerkennung für das unermüdliche Engagement und die hervorragende Arbeit der gesamten Rommerskirchener Feuerwehr“, sagt Martin Mertens.
Die Drehleiter vom Typ L32A-XS 3.2 auf einem Mercedes-Benz Atego verfügt über eine Arbeitshöhe von 32 Metern und eine Korbbodenhöhe von 30 Metern. Der Rettungskorb ist für eine Nutzlast von bis zu 500 Kilogramm ausgelegt. Neben Rettungseinsätzen aus großen Höhen kann das Fahrzeug auch zur Brandbekämpfung, Ausleuchtung sowie bei Unwettereinsätzen eingesetzt werden. Gekostet hat die Drehleiter rund 1,1 Millionen Euro.
