Runder Tisch für Demokratie und Toleranz diskutierte über Strategien und Projekte
Zum insgesamt fünften Mal tagte jetzt im Ratssaal der „Runde Tisch für Demokratie und Toleranz.“
Hervorgegangen aus der insbesondere von örtlichen Vereinen getragenen Kundgebung mit gleichem Motto, die Anfang 2024 ein Zeichen gegen den grassierenden Rechtsextremismus setzen sollte, hat es sich der Runde Tisch zur Aufgabe gesetzt, konkrete Vorhaben zu entwickeln, die geeignet sind, Demokratie und Toleranz zu fördern.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Martin Mertens und Moderatorin Mandy Pfeiffer ging es diesmal weitgehend um die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Flagge zeigen“
Die mögliche Ergänzung der von der Gemeinde zu besonderen Anlässen genutzten Flaggen durch ein weiteres „buntes“ Exemplar wurde zum Teil kontrovers diskutiert. Einhelliger Konsens war, dass eine solche Flagge keineswegs in Konkurrenz zur schwarz-rot-goldenen Flagge der Bundesrepublik Deutschland stehen werde.
Unabhängig vom eingangs genannten Anlass für die Einführung eines Runden Tischs sind insbesondere die Grundschulen hier bereits bestens aufgestellt: So können Kinder bereits im ersten und zweiten Schuljahr mitbestimmen. Neben der Wahl von Klassensprechern sorgen hierfür auch Klassenräte und ein Schülerparlamente, während ab dem dritten Schuljahr auch Streitschlichter eingesetzt werden. Unter dem Stichwort „Soziales Lernen“ werden Konfliktlösungen auch in den Unterricht integriert, wobei flankiert auch ein Beschwerdemanagement hinzukommt. Ein anonymes Feedback der Schüler sei sehr gut angekommen, wie zu erfahren war
