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Glasfaserausbau in Rommerskirchen: Bundesförderung bringt schnelles Internet in unterversorgte Bereiche

28.01.2026 | Pressemitteilung

Die Gemeinde Rommerskirchen profitiert vom weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur im Rhein-Kreis Neuss. Der Kreis hat im Rahmen der „Gigabitförderung 2.0“ offiziell den Förderbescheid des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung erhalten. Der Koordinator für digitale Infrastruktur des Rhein-Kreises Neuss, Hasan Sharifi, nahm das Schreiben in Berlin aus den Händen von Bundesminister Dr. Karsten Wildberger entgegen.

Mit rund 30 Millionen Euro aus Bundesmitteln werden im Rhein-Kreis Neuss sogenannte „Graue Flecken“ an das Glasfasernetz angeschlossen. Auch in Rommerskirchen betrifft der Ausbau einzelne Straßenabschnitte und Bereiche, die bislang zwar grundversorgt, jedoch nicht mit gigabitfähigen Bandbreiten ausgestattet sind. Ziel ist es, diese letzten Versorgungslücken zu schließen und Haushalte, Unternehmen sowie weitere Einrichtungen zukunftssicher anzubinden.

„Der Glasfaserausbau ist ein zentraler Standortfaktor für unsere Gemeinde“, betont Bürgermeister Dr. Martin Mertens. „Schnelles und stabiles Internet ist heute eine Grundvoraussetzung für modernes Arbeiten, wirtschaftliche Entwicklung und gleichwertige Lebensverhältnisse. Die Förderzusage ist daher eine sehr gute Nachricht für Rommerskirchen.“

Die erfolgreiche Beantragung der Fördermittel ist das Ergebnis einer engen Abstimmung zwischen dem Rhein-Kreis Neuss, den kreisangehörigen Kommunen und dem Bund. „Jetzt geht es darum, die Glasfaser in den Boden zu bringen“, so Hasan Sharifi. Der Rhein-Kreis Neuss verfolgt dabei eine Doppelstrategie: Der eigenwirtschaftliche Ausbau durch Telekommunikationsunternehmen hat Vorrang, wird jedoch durch öffentliche Förderung ergänzt, wo ein marktgetriebener Ausbau bislang nicht wirtschaftlich möglich war.

Das Bundesprogramm unterstützt gezielt den Breitbandausbau in unterversorgten Gebieten. Der Rhein-Kreis Neuss koordiniert das Verfahren zentral, um eine effiziente und zügige Umsetzung in allen beteiligten Kommunen sicherzustellen. Zu den nächsten Schritten gehören die europaweite Ausschreibung, die Vergabe der Ausbaugebiete sowie die bauliche Umsetzung.

Kreisweit sollen nach aktuellem Stand 7.818 neue Glasfaseranschlüsse geschaffen werden. Davon profitieren rund 6.447 Haushalte, 1.357 Unternehmen, zwei Schulen sowie zwölf weitere sozioökonomische Schwerpunkte. In Rommerskirchen umfasst der Ausbau einzelne bislang unterversorgte Straßenabschnitte, unter anderem in Evinghoven, Ramrath, Deelen und Butzheim.

Ergänzend zur Bundesförderung beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit rund 18,2 Millionen Euro, was 30 Prozent der Gesamtkosten entspricht. Den kommunalen Eigenanteil von insgesamt rund 12,2 Millionen Euro tragen die Städte Dormagen, Grevenbroich, Kaarst, Neuss und die Gemeinde Rommerskirchen gemeinsam.

Mit dem geförderten Glasfaserausbau stärkt die Gemeinde Rommerskirchen nachhaltig ihre digitale Infrastruktur und schafft wichtige Voraussetzungen für Wohnen, Wirtschaft und Verwaltung.