25 Jahre öffentlicher Dienst: Neue Heimat im „Pfauenland“ gefunden
In der KiTa „Pfauenland“, in der Christine Fries Leiterin ist, kümmert sie sich nicht nur liebevoll um rund 30 Kinder, sondern auch um ein Pfauen-Paar „Karl-Otto“ und „Elsa“, das in der Einrichtung ein Zuhause gefunden hat. Und das der KiTa ihren Namen gegeben hat.
Dass die beiden Pfauen sich neben den spielenden Kindern wohlfühlen, zeigt sich schon daran, dass es auch dieses Jahr wieder bräunliche gefleckte Pfauen-Eier (in der Größe irgendwo zwischen Hühner- und Gänse-Ei) gegeben hat. Damit aus dem Paar aber keine ganze Pfauen-Kolonie wird, nutzen Fries und ihre Mitstreiterinnen einen einfachen, althergebrachten Trick: Die Eier werden kurzfristig aus dem Nest genommen, ausgeblasen, mit Gips gefüllt und dann wieder zurückgelegt, so dass die Pfauen-Dame – zumindest vorübergehend – das Brutgeschäft aufnehmen kann.
Christine „Tine“ Fries (44) kam vor zwei Jahren ins „Pfauenland“: Sie arbeitete bis dahin in Köln, wollte aber wegen des Fahrtweges die Stelle wechseln, um näher an den Wohnort zu kommen. Der liegt „Rommerskirchen downtown“, direkt in der Ortsmitte, so dass der Weg nach Widdeshoven quasi „direkt um die Ecke“ ist. Außerdem hatte sie beim Job in Köln das Gefühl, „betriebsblind“ zu werden.
Jetzt, im „Pfauenland“, fühlt sie sich pudelwohl, ist voll des Lobes für die Einrichtung, die Kinder und die Unterstützer dort. Die Möglichkeit, viel der täglichen Arbeit mit den Jungen und Mädchen im Freien gestalten zu können, empfindet sie dabei als ideal.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens, Kämmerin Susanne Gardings-Maak, Familienbüro-Leiterin Monika Lange und Personalamtsleiter Michael Meisen empfingen Christine Fries jetzt im Rathaus, um ihr zu einem besonderen Jubiläum zu gratulieren: Sie ist seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst; zum silbernen Jubiläum gab es eine Urkunde und einen „wirklich schönen Blumenstrauß“, wie die Chef-Haushälterin feststellte.
