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Gleichstellungsbeauftragte legt Jahresbericht vor
Seit sieben Jahren ist Nicole Musiol als Gleichstellungsbeauftragte für die Gemeinde Rommerskirchen als Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger sowie innerhalb der Verwaltung tätig.
Der vorgelegte Jahresbericht gibt Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in die Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte.
Warum ist Gleichstellungsarbeit, auch in Zeiten der wirtschaftlichen Krise und finanziellen Löcher in den Gemeinden, so wichtig und geradezu notwendig? - wird sie häufig gefragt.
Vieles hat sich schon in unserer Gesellschaft geändert, aber es gibt immer noch Bereiche, in denen soziale Ungerechtigkeiten und einseitige Benachteiligungen für Frauen zu beobachten sind. Besonders auf dem Arbeitsmarkt, bei der Verteilung der Familienarbeit, beim Einkommen und Lebensunterhalt, bei der Chance auf politische Teilnahme sowie bei der Alterssicherung ist dies noch nicht hinreichend erreicht. Das sind Themen, die leicht in Zeiten der Krise vergessen oder erst einmal beiseite geschoben werden.
Gleichstellungsarbeit im Konkreten heißt: Aufklärungsarbeit. Es bedeutet: auf die Probleme aufmerksam zu machen, mit schwierigen Themen sensibel umzugehen, aber auch Lösungsstrategien und Angebote zur Hilfe zu entwickeln, um die Eigenverantwortung zu stärken.
Gleichstellungsarbeit ist daher auch eine Querschnittsaufgabe.
