Museum
In der jüngeren Vergangenheit ist Rommerskirchen überregional vor allem als Museumsstandort bekannt geworden.
Drei Museen liegen im Gemeindegebiet. Damit braucht die Gemeinde im weiten Umkreis keinen Vergleich zu scheuen.
Im Ortsteil Sinsteden liegt das Kulturzentrum Sinsteden des Kreises Neuss.
Dort erwarten den Besucher zwei Museen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. In unmittelbarer Nachbarschaft stehen das "Kreislandwirtschaftsmuseum" und die "Skulpturen-Hallen Ulrich Rückriem".
Kreislandwirtschaftsmuseum
Ausstellungsschwerpunkt des Kreislandwirtschaftsmuseums sind historische Landmaschinen und Traktoren, die in einer ca. 3.000 m² großen Halle als Dauerausstellung gezeigt werden.
Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung der Firma Case, die bis 1997 in Neuss produzierte.
Das Archiv des "Kaltblutpferdes Nordrhein", die archäologische Sammlung der "villa rustica" sowie Erntedankfeste und Bauernmärkte ziehen viele Besucher an.
Daneben finden auf dem "Kessel Hof" Wechselausstellungen zu land- und forstwirtschaftlichen Themen statt.
Öffnungszeiten:
Freitags bis sonntags und feiertags: 11.00 - 17.00 Uhr
Dienstags bis donnerstags: nach Vereinbarung
Skulpturen-Hallen Ulrich Rückriem
In den Skulpturen-Hallen Ulrich Rückriem erwartet die Besucher eine weltweit einmalige Werkschau von ca. 100 Skulpturen im Innen- und Außenbereich des bedeutenden Bildhauers.
Kulturzentrum Sinsteden
Kreislandwirtschaftsmuseum
Skulpturen-Hallen Ulrich Rückriem
Grevenbroicher Straße 29
41569 Rommerskirchen
Telefon: 0 21 83 / 70 45
Telefax: 0 21 83 / 44 02 04
Internet: http://www.rhein-kreis-neuss.de
Email: kulturzentrumsinsteden(at)rhein-kreis-neuss.de
Wissenschaftlicher Geflügelhof des BDRG / Bruno-Dürigen-Institut
Der Wissenschaftliche Geflügelhof (WGH), der im Jahr 2004 in Sinsteden eröffnet wurde, verfolgt das Ziel, Kenntnisse der Biologie des Rassegeflügels zu erarbeiten, die sowohl der biologischen Grundlagenforschung, als auch dem wissenschaftlich begründeten Tierschutz dienen. Der WGH beschäftigt sich zusammen mit der AG Verhalten und Gehirn an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hauptsächlich mit den Schwerpunkten Sozialverhalten, Kognition, sensomotorische Steuerung und Hirnanatomie bei Hühnern, Enten und Tauben.
Der WGH bietet unter anderem sowohl universitären Lehrveranstaltungen, als auch wissenschaftlichen Projekten im Rahmen von Diplom- und Doktorarbeiten eine Vielzahl von Arbeitsmöglichkeiten.
Die Ergebnisse werden regelmäßig in Form von Präsentationen, Vorträgen und Publikationen dargestellt.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit widmet sich der Wissenschaftliche Geflügelhof dem Thema Hausgeflügel. Für Züchter, interessierten Besuchergruppen aus dem In- und Ausland, Schulen und Fachpublikum werden kostenfreie Führungen nach Absprache angeboten und auf diese Weise der Öffentlichkeit ein Blick hinter die Kulissen des Bruno-Dürigen-Institutes ermöglicht.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.wissenschaftlicher-gefluegelhof.de.
Feld- und Werksbahnmuseum
Im ehemaligen Bahnhof Oekoven befindet sich das "Feld- und Werksbahnmuseum". Träger dieses Museums ist ein Verein, der 1976 aus einer kleinen Gruppe von Eisenbahnenthusiasten hervorgegangen ist.
Aus bescheidenen Anfängen hat sich in Oekoven ein respektabler Museumsbetrieb entwickelt.
Auf einer eigens angelegten Schmalspurgleisanlage wird für die Besucher regelmäßig ein Fahrbetrieb angeboten - seit 1995 ist als besondere Attraktion eine restaurierte Dampflok in Betrieb.
Unter Technik- und Eisen-bahnfreunden in ganz Europa zählt das Feld- und Werksbahnmuseum mittlerweile zu den ersten Adressen.
So war der Verein im Jahr 1996 Ausrichter des Internationalen Feld- und Werksbahnertreffens, das zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anzog.
Feld- und Werksbahnmuseum
Zur Werksbahn 1
41569 Rommerskirchen
Telefon: 0 21 83 / 8 06 83 77
Telefax: 0 21 83 / 41 66 93
Öffnungszeiten:
Mai - Oktober: Sonntags 14.00 - 18.00 Uhr
an jedem 1. Sonntag in diesen Monaten und an den Pfingsttagen Fahrbetrieb;
im Dezember Nikolausfahrten
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.gillbachbahn.de










